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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags und dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags und donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

Projekte
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Kracauer Lectures Wintersemester 2021/2022

Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

Termine:

Dienstag 01.02.2022, 18 Uhr

Nicholas Baer (Universität Groningen)
The Poverty of New Film History

Dienstag 15.02.2022, 18 Uhr

Brigitta Kuster (Humboldt-Universität zu Berlin)
Zwischen Sorge, Reparatur und Heilen: Kinogefüge

Alle Informationen zu Krakauer Lectures gibt es auf der Website.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Visible Evidence: Documentary and Democracy in Crisis

How does documentary respond to what has been widely diagnosed as the current crisis of democracy? Populist nationalism, political tribalism, environmental damage, migration crisis and global pandemic have bearings on our public sphere. In its Frankfurt Edition, Visible Evidence, the international conference on documentary film and media, seeks to explore documentary’s potential as a space for...

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How does documentary respond to what has been widely diagnosed as the current crisis of democracy? Populist nationalism, political tribalism, environmental damage, migration crisis and global pandemic have bearings on our public sphere. In its Frankfurt Edition, Visible Evidence, the international conference on documentary film and media, seeks to explore documentary’s potential as a space for representation and democratic deliberation. The conference brings together scholars, artists, archivists and activists for five days of discussions, screenings, workshops and talks.

From Dec 14-18th Visible Evidence, now in its 27th installment, will be hosted by the Institute for Theatre, Film and Media Studies (TFM) at Goethe University, Frankfurt in collaboration with Künstlerhaus Mousonturm and DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Designed as a public event in collaboration with the city’s leading cultural institutions, the conference makes a conscious nod towards documentary history as an instrument of public opinion. The notion of crisis, a thread weaved through the history of documentary, and in light of current affairs seems ever more pertinent, calls for new political, formal and social possibilities that consolidate and expand documentary’s role as a space for representation and democratic deliberation. These new possibilities are explored in a dialogue between theory and practice.

Allgemeine Infos

Das vollständige Konferenzprogramm gibt es auf der Website. Die Konferenz findet in englischer Sprache statt.

Informationen zur Teilnahme befinden sich unter der Rubrik Teilnahmeinfos, oben links auf dieser Seite.

Visible Evidence: Documentary and Democracy in Crisis

Studierende des hFMA-Netzwerks dürfen an den Panels, Workshops und Conversations (virtuell oder vor Ort) kostenlos teilnehmen. Sollte die Zahl der vor Ort Teilnehmenden aufgrund von strengeren COVID-19-Regeln stark reduziert werden müssen, kann evt. die Teilnahme für Studierende auf die virtuelle Teilnahme begrenzt werden.

Um an der Konferenz teilnehmen zu können, müssen sich Studierende bis...

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Studierende des hFMA-Netzwerks dürfen an den Panels, Workshops und Conversations (virtuell oder vor Ort) kostenlos teilnehmen. Sollte die Zahl der vor Ort Teilnehmenden aufgrund von strengeren COVID-19-Regeln stark reduziert werden müssen, kann evt. die Teilnahme für Studierende auf die virtuelle Teilnahme begrenzt werden.

Um an der Konferenz teilnehmen zu können, müssen sich Studierende bis zum 21. November über conftool.com/visible-evidence-2021/ registrieren. Dafür muss die Matrikelnummer angegeben und die aktuelle Studienbescheinigung hochgeladen werden. Für die finale Anmeldung auf dem Konferenzgelände im Künstlerhaus Mousonturm ist der Studierendenausweis erforderlich.

Die Keynote Events und Filmvorführung sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Tickets hierfür gibt es auf der Webseite des Künstlerhaus Mousonturm und des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum. Die Keynote Events werden auch über Social Media und auf der Konferenzplattform im Livestream übertragen.

Fragen zur Registrierung oder zur Konferenz im Allgemeinen können per e-mail an 2021@visibleevidence.org gestellt werden.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Lecture & Film: Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová

Mit ihren surrealistisch inspirierten, anarchischen Filmkunstwerken gab Věra Chytilová dem Kino in den 1960er Jahren ein neues Gesicht. Zusammen mit Milos Forman und Jiri Menzel war sie die Protagonistin der tschechischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Anders als Forman und Menzel, die das Land nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verließen, blieb Věra Chytilová in der Tschechoslowakei...

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Mit ihren surrealistisch inspirierten, anarchischen Filmkunstwerken gab Věra Chytilová dem Kino in den 1960er Jahren ein neues Gesicht. Zusammen mit Milos Forman und Jiri Menzel war sie die Protagonistin der tschechischen Neuen Welle der 1960er Jahre. Anders als Forman und Menzel, die das Land nach der Niederschlagung des Prager Frühlings verließen, blieb Věra Chytilová in der Tschechoslowakei und arbeitete trotz zeitweiligen Berufsverbots beharrlich weiter.

Über fünf Jahrzehnte schuf sie ein Werk, dessen subversive Kraft ungebrochen ist und dessen Formreichtum in seinen Kontinuitäten und Brüchen es neu zu entdecken gilt. Die „Lecture & Film“-Reihe Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová präsentiert die wichtigsten Arbeiten von Věra Chytilová mit Einführungen von Spezialist:innen, die Chytilová im Kontext der aktuellen filmwissenschaftlichen Debatte verorten.

Die Veranstaltungen finden jeweils an Donnerstagen im Semester im WS 2021-22 und im SS 2022 im Kino im Deutschen Filmmuseum statt. Die Reihe beginnt am 18. November. Das genaue Programm folgt.

Lecture & Film: Zwischen Surrealismus und Subversion: Die Filme von Věra Chytilová

Die Veranstaltungen finden jeweils an Donnerstagen im Semester im WS 2021-22 und im SS 2022 im Kino im Deutschen Filmmuseum statt. Die Reihe beginnt am 18. November. Das genaue Programm folgt.

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Die Veranstaltungen finden jeweils an Donnerstagen im Semester im WS 2021-22 und im SS 2022 im Kino im Deutschen Filmmuseum statt. Die Reihe beginnt am 18. November. Das genaue Programm folgt.

Kracauer Lectures Sommersemester 2021

Mit ihrem Titel würdigte die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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Mit ihrem Titel würdigte die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verwies der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzte sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.


Dienstag 25.05.2021, 18 Uhr // Online

Debashree Mukherjee (Columbia University): Symptoms and Submergence: A Media History of Shipwrecks

„In this talk I attempt an intimate and immersive story of the meanings of indentured labor, plantation capitalism and mediated life through a focus on shipwrecks. Some of the most enduring mythographies of tropical islands derive from an 18th century French romance novel, Bernardin de Saint-Pierre’s Paul et Virginie (1787). It describes the idyllic childhood of two white European children who grow up in Mauritius and tragically perish in a shipwreck. Drawing on this story and its spin-offs, I consider a cultural and mediatic history of shipwrecks and the material things that spill out from them."

Die Aufzeichnung der Videolecture ist hier abrufbar: https://www.kracauer-lectures.de/de/sommer-2021/debashree-mukherjee/

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Montag, 28.06.2021, 10:15 Uhr // Online

Charles Acland (Concordia University): The Longest Revolution, or Notes on 'Authoritarian Populism' for Media Critique

„Stuart Hall’s concept of “authoritarian populism” has proven to be a powerful, prescient, and lasting contribution to cultural critique. And yet, beyond providing a general description of seemingly contradictory political movements, what can it reveal of the specificities of our current historical moment and the role media plays in populist formations? This presentation argues that an intensified relationship between political culture and the popular in the United States and elsewhere has posed a challenge to the cultural left."

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8. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2021

Seminarteilnehmerin Charlotte Hafner verfasste einen ausführlichen Bericht zum Workshop. Der vollständige Text sowie alle im Workshop entstandenen Filmkritiken sind auf der Plattform Letterboxd zu finden.
Over the past year, cinemas in Germany have been mostly closed - apart from a few weeks in summer and again in early winter, audiences in various stages of lockdown had to enjoy films from the...

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Seminarteilnehmerin Charlotte Hafner verfasste einen ausführlichen Bericht zum Workshop. Der vollständige Text sowie alle im Workshop entstandenen Filmkritiken sind auf der Plattform Letterboxd zu finden.

Over the past year, cinemas in Germany have been mostly closed - apart from a few weeks in summer and again in early winter, audiences in various stages of lockdown had to enjoy films from the isolation of their own homes. It was therefore all the more exciting for the 23 participants of the film criticism workshop held in participation with the 14. Lichter Filmfest in Frankfurt to come together via Zoom for five days of intense discussions about the diverse number of films in the festival’s programme. Bert Rebhandl and Carolin Weidner, senior film critics and festival programmers in their own rights, took on the task to guide the next generation of German film critics, giving them extensive advice on common writing and business practices, while also helping the young writers to connect to a number of local industry professionals. [Mehr]
 

Dok.Urban – Hybride Dokumentationen

Alle Projekte und Filme finden Sie jetzt auf der Website: www.dokurban.de
In diesem Jahr bot das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der...

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Alle Projekte und Filme finden Sie jetzt auf der Website: www.dokurban.de


In diesem Jahr bot das Institut für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS) und Unterstützung der hFMA, die Seminarreihe fortgeschrittene Themen in der Filmwissenschaft an, in denen die Studierenden die formalen, ästhetischen und narrativen Formen hybrider Dokumentarfilme erkundet und produziert haben.

Als Filmgenre setzt sich die Geschichte der Dokumentarfilme mit der Frage auseinander, was die Repräsentation der sozialen Realität ausmacht. Dokufiction, Dokudrama und Mockumentary sind die kinematografische Kombination von Dokumentarfilm und Fiktion. Das bedeutet es werden fiktive Elemente mit einer Darstellung der Realität verbunden. 

In Echtzeit gedreht, stellen die Hauptfigur oder Hauptfiguren – häufig von Laiendarsteller*innen besetzt – im Wesentlichen sich selbst oder leicht fiktionalisierte Versionen von sich selbst in einem fiktionalen Szenario dar.

Dieser Idee folgend war das Ziel der Seminarreihe, Formen der visuell-ästhetischen Forschung im hybriden Genre des Dokumentarfilms zu erproben und weiterzuentwickeln. Die Studierenden untersuchten experimentelle Darstellungsformen des Dokumentarfilms (wie Dokufictions, Mockumentaries, Reenactments und Docudramas), die sachliche, fiktive und fantastische Elementen vereinen. Darauf aufbauend lernten die Studierenden durch die Produktion eines eigenen Films, wie die Kombination aus Wahrheit und Fiktion, alternative und mächtige Formen zur Darstellung der Realität bereithält. 

Mehr Informationen über www.dokurban.de


7. Workshop Filmkritik beim Lichter Filmfest 2020


Während des LICHTER Filmfests im April 2020 fand zum siebten Mal der fünftägige Intensiv-Workshop zur Filmkritik statt - diesmal ganz im Zeichen von Social Distancing und als digitales Seminar. 14 Studierende aus dem gesamten Netzwerk haben am Workshop teilgenommen.
Während des Festivals verfassten die Teilnehmer*innen selbständig Rezensionen und diskutierten ihre Texte. Die Rezensionen...

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Während des LICHTER Filmfests im April 2020 fand zum siebten Mal der fünftägige Intensiv-Workshop zur Filmkritik statt - diesmal ganz im Zeichen von Social Distancing und als digitales Seminar. 14 Studierende aus dem gesamten Netzwerk haben am Workshop teilgenommen.

Während des Festivals verfassten die Teilnehmer*innen selbständig Rezensionen und diskutierten ihre Texte. Die Rezensionen wurden im Anschluss tagesaktuell auf einem eigenen Blog veröffentlicht. So erhielten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich das grundlegende Handwerk der Filmkritik anzueignen und es mit eigenen Texten erproben.



Die Beiträge, Filmkritiken und zum ersten Mal auch ein Podcast, sind auf kritikerblog.com veröffentlicht.

Der Workshop wurde geleitet und betreut von:

Bert Rebhandl Der österreichische Journalist hat sich als Filmkritiker einen Namen gemacht. Er betrachtet das Kino als Beobachtungsraum: »Der Film, den ich gesehen habe, ist eine Einheit und ein Ausschnitt. So fängt das Interesse beim Schreiben an. Ich suche Filme, die einen Überschuss produzieren, in den ich mich einschreiben kann.« Er schreibt unter anderem für die FAZ, die taz und Cargo und lehrt nebenbei an der FU Berlin.
 


Carolin Weidner (*1989) hat Filmwissenschaft und Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Berlin studiert. Parallel zum Studium begann sie mit dem Schreiben von Filmtexten für Magazine wie tip Berlin und kulturSPIEGEL sowie für die Tageszeitungen taz und FAZ. Aktuell arbeitet sie als freie Autorin für die taz und SPIEGEL Online. Seit einigen Jahren engagiert sie sich außerdem ehrenamtlich im Vorstand des Verband der deutschen Filmkritik. Gerade hat sie an der Universität Hildesheim ihr erstes Seminar zum Thema Filmjournalismus unterrichtet.


Das Projekt findet in Kooperation mit dem Institut für TFM (Theater-, Film- und Medienwissenschaft) an der Goethe-Uni Frankfurt, der hFMA und dem LICHTER Filmfest statt.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

Im Juli 2021 findet das Abschlussprogramm der Lecture & Film-Reihe zum Werk von Jia Zhangke statt.

An drei Abenden werden im Kino des DFF Filme von Jia Zhangke vorgeführt. Den Auftakt bildet am 15.07. die Veranstaltung Lecture&Film: Michael Berry / XIAO WU (mit Videovortrag). Am 16.07. folgt SHAN HE GU REN / MOUNTAINS MAY DEPART, den Abschluss bildet am 17.07. JIA ZHANGKE, A GUY FROM...

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Im Juli 2021 findet das Abschlussprogramm der Lecture & Film-Reihe zum Werk von Jia Zhangke statt.

An drei Abenden werden im Kino des DFF Filme von Jia Zhangke vorgeführt. Den Auftakt bildet am 15.07. die Veranstaltung Lecture&Film: Michael Berry / XIAO WU (mit Videovortrag). Am 16.07. folgt SHAN HE GU REN / MOUNTAINS MAY DEPART, den Abschluss bildet am 17.07. JIA ZHANGKE, A GUY FROM FENYANG.

Zusätzlich sind vom 1.07. bis zum 31.07. die Filme JIANG HU ER NÜ / ASCHE IST REINES WEISS und SANXIA HAOREN / STILL LIFE online bei DFF Kino+ abrufbar. Auf der Website gibt es zudem Kurzfilme von Jia Zhangke zu sehen.


Von einem zerschundenen Agrarstaat am Ende der Kulturrevolution zur hoch technisierten zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt in knapp vier Jahrzehnten: Wenige Orte haben sich zuletzt so dramatisch verändert wie die Volksrepublik China. Die Filme von Jia Zhangke, einem der bedeutendsten chinesischen Regisseure der Gegenwart, sind Seismogramme dieser Transformation. Dem atemberaubenden Tempo des gesellschaftlichen Umbruchs setzen sie einen genauen Blick und einen geduldigen Rhythmus entgegen; auf heroische Zukunftsrhetorik antworten sie mit einem Sinn für die Abbrüche und Abgründe alltäglicher Geschichten. An den großen Festivals der Welt vielfach ausgezeichnet, zeigen sie zugleich dem Kino als Kunstform neue Möglichkeiten auf.

Die Lecture & Film-Reihe befasst sich von Oktober 2019 bis Juli 2020 mit dem Werk von Jia Zhangke. Namhafte Kenner*innen von Jias Werk wie Dai Jinhua (Peking), Dudley Andrew (Yale), Cecília Mello (Sao Paulo), Rey Chow (Duke University) oder Victor Fan (King’s College London) behandeln alle Facetten von den großen Spielfilmen über die dokumentarischen Arbeiten bis zu den Kurzfilmen. 

Mitschnitte der stattgefundenen Lectures können auf der Webiste https://jia-zhangke.de/ abgerufen werden.

Downloads

Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation

Die Reihe Lecture & Film: Jia Zhangke - Kino der Transformation ist eine Kooperation der Goethe-Universität Frankfurt am Main, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Städelschule Frankfurt. Veranstaltungsort ist das Kino des DFF - Deutsches Filminstitut und Filmmuseum (Schaumainkai 41, Frankfurt am Main).

Tickets können online sowie direkt an der Kasse des DFF...

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Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Kracauer Lectures 2019/20

Warum „Kracauer Lectures“?
Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und...

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Warum „Kracauer Lectures“?


Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

Die Reihe setzt sich zum Ziel, avancierte aktuelle Positionen der Film- und Medientheorie und der Medienphilosophie sowie der Medienreflexion in der Kunst- und Kulturwissenschaft und der philosophischen Ästhetik zur Darstellung zu bringen und damit einen Beitrag zur Erweiterung und Entwicklung des Feldes der Film- und Medienwissenschaft zu leisten, der am schnellsten wachsenden geisteswissenschaftlichen Disziplin in Deutschland.

Von ihrem Namensgeber erbt die Reihe den Ansatz, den Film als Anlass und Gegenstand des Denkens an einer Schnittstelle von Kultur- und Sozialtheorie anzusiedeln, sowie die Intuition, dass der Film und überhaupt die technischen Bildmedien gesellschaftliche Verhältnisse nicht bloß abbilden, sondern in wachsendem Maße strukturieren und prägen. Dieser Intuition folgend und dem Stand der Entwicklung der Film- und Medienwissenschaft in Deutschland und darüber hinaus Rechnung tragend, öffnet sich die Reihe neben ästhetischen Positionen auch solchen aus dem Bereich der Wissenschaftsforschung, der Technikphilosophie der Medien, der Kultur- und Medienökonomik und der politischen Theorie.

Schließlich ehrt die Reihe mit Kracauer auch den Theoretiker, der zunächst einmal Kritiker war. Zum Verhältnis von Theorie und Kritik schrieb Jean Starobinski, dass der Auftrag Kritik darin bestehe, dem grauen Einerlei der Theorie einen Sinn für die Regelübertretungen und die Widersprüchlichkeit des Werkes entgegen zu setzen. Die Kritik muss sich selbst zum Werk machen, sie muss die Risiken des Werks eingehen, „se faire œuvre elle-même et courir les risques de l’œuvre“, so Starobinski. Kracauer beherrschte die Kunst, das Werk nicht zum Exempel einer theoretischen Position zu reduzieren, sondern Theorie im Ausgang vom Werk zu entwickeln und dabei die Risiken des Werks einzugehen. Diese Kunst soll auch in den Beiträgen zu den „Kracauer Lectures“ zur Entfaltung gebracht werden.

Alle Vorträge werden hier zum nachzuhören eingestellt.

ZIRKULATION.


Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was...

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Wie zirkuliert das Wissen über Film im transnationalen Kontext, welcher Abrieb wird dabei produziert, welche Anreicherung? Wie findet der Film seinen Weg durch die Märkte, um wertschöpfend produktiv zu werden, und wie findet er Schleichwege darum herum? Wie intervenieren Archive und Museen in die Zirkulation von Geschichtsbildern? Wie erzählt man den Lebenslauf einer veritablen Filmkopie, was erzählt die Filmkopie über ihren Lebenslauf? Wer entscheidet über die Disponibilität von Filmen, und wo geistern sie, nachdem sie verschwunden sind? Aus welcher Quelle entspringt ein Stream, wie wird er im Fluss gehalten, von wem gelenkt? Wo kommt es zu gewollten Ballungen, wozu organisiert man Verkehrsknotenpunkte: Wie feiern wir Film?

Unter dem Titel „Zirkulation“ fragten wir nach den oftmals nicht unmittelbar einsichtigen Verkehrswegen und Metamorphosen des Films zwischen den Institutionen: Seit jeher international nomadisierend, konstitutiv arbeitsteilig produziert, auf dem Markt fluktuierend, sich medial vervielfältigend, in seiner Materialität angreifbar und in seinen Präsentationsformen gravierenden Wandlungen unterworfen, ist der Film kaum an einem spezifischen Ort, zu einer spezifischen Zeit dingfest zu machen. Zirkulation gehört zu seinem Wesenskern, bleibt er stehen, ist er vorbei.

Ein ausführlicher Abschlußbericht kann unten im Downloadbereich heruntergeladen werden.

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