close

Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Anne-Kristin Feustel (dienstags und donnerstags) – feustel(at)hfmakademie.de
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags und dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags und donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

News
(Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Digital Cinema-Hub – Der Film im Reich der Daten

Einst war eine Filmvorführung ein flüchtiges Ereignis, das außer schönen Erinnerungen im Gedächtnis des Publikums keine Spuren hinterließ. Heute, im Zeitalter des Streaming, setzt jeder Film einen digitalen Fußabdruck im Reich der Daten. Und nicht nur das: Der Film selbst hat sich mit der digitalen Transformation grundlegend verändert und neue Formen und Formate entwickelt.

Diese Umbrüche...

Mehr erfahren

Einst war eine Filmvorführung ein flüchtiges Ereignis, das außer schönen Erinnerungen im Gedächtnis des Publikums keine Spuren hinterließ. Heute, im Zeitalter des Streaming, setzt jeder Film einen digitalen Fußabdruck im Reich der Daten. Und nicht nur das: Der Film selbst hat sich mit der digitalen Transformation grundlegend verändert und neue Formen und Formate entwickelt.

Diese Umbrüche stellen das kleine Fach Filmwissenschaft vor große Herausforderungen – und bieten zugleich neue Chancen für Forschung und Lehre. In den kommenden fünf Jahren wird ein Team aus Filmwissenschaftlerinnen und Filmwissenschaftlern der Universitäten Marburg, Mainz und Frankfurt im „Digital Cinema-Hub“ (DiCi-Hub) erforschen, wie diesen Herausforderungen und Chancen begegnet werden kann. Das Projekt wird von der VolkswagenStiftung im Rahmen der Förderlinie „Weltwissen – Strukturelle Stärkung Kleiner Fächer“ mit 1 Million Euro gefördert.

Das kooperativ vorgehende Strategiekonzept zielt auf die Entwicklung neuer konzeptueller Grundlagen und Methoden für das „kleine Fach“ Filmwissenschaft: Etablierte (post-)hermeneutische Methoden sollen mit neuen digitalen Forschungsinstrumenten und Methoden verbunden werden. DiCi-Hub stellt drei Schlüsselbereiche der Filmkultur ins Zentrum - nämlich Netzwerke (Philipps-Universität Marburg), Formate (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Märkte (Goethe-Universität Frankfurt am Main).

An allen drei Standorten sollen die entwickelten Methoden in die Lehre implementiert und Infrastrukturen weiterentwickelt werden. Die Universitäten arbeiten darüber hinaus im übergreifenden Modul Data Criticism/Data Literacy zum Thema Verlässlichkeit, Herkunft, Validität, Integrität und Dichte von Forschungsdaten zusammen.

Alle Informationen gibt es auf der Website.

Studentisch

Das Wintersemester 2020/21 wird hybrid

Das Wintersemester 2020/21 ist das zweite digitale Semester in Hessen. Welche Herausforderung das für Universitäten, Kunsthochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bedeutet, machen Präsident*innen und Lehrende deutlich.

„Mit dem Rückenwind vielfältiger Erfahrungen aus der Gestaltung digital unterstützter Lehre im Sommersemester sind die hessischen Universitäten für die...

Mehr erfahren

Das Wintersemester 2020/21 ist das zweite digitale Semester in Hessen. Welche Herausforderung das für Universitäten, Kunsthochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bedeutet, machen Präsident*innen und Lehrende deutlich.

„Mit dem Rückenwind vielfältiger Erfahrungen aus der Gestaltung digital unterstützter Lehre im Sommersemester sind die hessischen Universitäten für die erfolgreiche Organisation des kommenden Wintersemesters deutlich besser gerüstet als zu Beginn der Pandemie.“, sagt die Vorsitzende der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien und Präsidentin der Goethe-Universität Frankfurt, Prof. Dr. Birgitta Wolff. „Dabei erkennen wir auch, dass es an den hessischen Hochschulen keine ,One-size-fits-all‘-Lösungen geben kann. Daher ist es hilfreich, dass das Land für die Gestaltung der Lehre im Wintersemester einerseits einen Rahmen zur Verbesserung der Planungssicherheit beschreibt, andererseits aber Rücksicht nimmt auf die unterschiedlichen Hochschulprofile, Fächerkulturen und die jeweiligen räumlichen, technischen und administrativen Möglichkeiten. Das wichtigste bleibt, dass wir unsere Studierenden nicht abhängen.“


„Hessens Hochschulen für Angewandte Wissenschaften wollen dieses Wintersemester als Chance nutzen, die Online-Formate für die Lehre weiterzuentwickeln und zugleich sorgsam zum akademischen Präsenzbetrieb zurückzukehren.“, erläutert Prof. Dr. Matthias Willems, Präsident der Technischen Hochschule Mittelhessen und Vorsitzender der HAW Hessen. „Den unmittelbaren Austausch zwischen Lehrenden und Lernenden streben wir überall dort an, wo es sinnvoll und verantwortbar ist – zum Beispiel bei der Laborarbeit in kleinen Gruppen, die an jeder HAW eine zentrale Funktion bei der Vermittlung praxisbezogener Qualifikationen hat, und bei überschaubaren Einführungsveranstaltungen für Studienneulinge.“


Prof. Bernd Kracke, Präsident der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG) und hFMA-Präsidiumsmitglied betont: „Die Kunsthochschulen haben mit großem Engagement im Sommersemester 2020 digitale Lehrangebote realisiert, die die ausfallende Präsenzlehre zumindest im Ansatz und übergangsweise kompensieren konnten. Dennoch hat sich bestätigt, dass ganz ohne Nähe, Anschauung oder Präsenz künstlerische und gestalterische Lehre schwer möglich ist. Wir sehen es als Chance und Herausforderung, die Lehre in den Kunsthochschulen im kommenden Semester, soweit es die Lage erlaubt, wieder zu erweitern. Dazu ist ein hybrides Konzept notwendig, das – zugeschnitten auf spezifische Bedürfnisse – digitale und analoge Lehrveranstaltungen verbindet. Dies ist wichtig, um auch Studierende aus Risikogruppen mitzunehmen. Im Vordergrund stehen zudem die Erstsemester: ihnen soll trotz Corona ein möglichst guter und persönlicher Einstieg in ihr Studium ermöglicht werden.“

„Eine zweifellos auf uns zukommende Herausforderung ist die Kombination aus vor Ort abgehaltenen Veranstaltungen, Vorlesungen, Gremien usw. und ihrer dennoch digitalen Vermittlung an all jene, die aus gesundheitlicher Vorsicht nicht zugegen sein können oder – was nicht vergessen werden darf – für die es  selbst in den größten Räumen, über die eine Institution wie die HfG verfügt, keinen Platz mehr gibt.“, ergänzt Dr. Christian Janecke, Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. „Was meine eigene Vorlesung im Hauptstudium betrifft, die von sehr vielen Menschen (und Teddybären? ich weiß es nicht genau!) besucht (oder nur digital aufgerufen) wurde, so kann ich sagen, dass einige, von denen ich bislang wenig gehört hatte, nun hervortraten, etwa durch Nachfragen, Hausarbeitsideen u.ä.; andere und alte Bekannte hingegen tauchen eher mal ab. Man weiß also nicht stets, wer einem digital gewogen ist, wer einem allmählich entgleitet. Im Übrigen sind Verstetigungs- bzw. Routinisierungseffekte nicht außer Acht zu lassen. Viele Studierende, so scheint mir, haben sich nolens volens nämlich nicht nur auf das Provisorium digitaler Substitute eingelassen, sondern sich damit, jedenfalls für den Augenblick, abgefunden; die machen jetzt 'ihr Ding' eben teils von woanders aus, müssen es vielleicht auch im Gefüge anderweitiger Verpflichtungen. Es gibt vermutlich nicht nur die leidlich diskutierten Mühen und Unkosten einer Umstellung aufs Digitale, sondern auch die einer Entwöhnung vom Digitalen.“

Diskussion

Digitaler Semesterstart im hFMA-Netzwerk

Das Sommersemester 2020 ist das erste digitale Semester in Hessen. Wir waren neugierig, von Lehrenden aus dem hFMA-Netzwerk zu erfahren, wie sie in den ersten Wochen die neue Situation mit ausschließlich online stattfindenden Lehrveranstaltungen erleben.

"Unsere Tanzabteilung war eine der ersten, die ihren Unterricht ins Internet verlagert und sich den besonderen Bedingungen gestellt hat.“,...

Mehr erfahren

Das Sommersemester 2020 ist das erste digitale Semester in Hessen. Wir waren neugierig, von Lehrenden aus dem hFMA-Netzwerk zu erfahren, wie sie in den ersten Wochen die neue Situation mit ausschließlich online stattfindenden Lehrveranstaltungen erleben.

Hier sind ihre Statements:

"Unsere Tanzabteilung war eine der ersten, die ihren Unterricht ins Internet verlagert und sich den besonderen Bedingungen gestellt hat.“, berichtet Prof. Dieter Heitkamp von der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt. „Anstelle von gemeinsamen Trainings gab es Aufgabenstellungen, die von den Studierenden mit Videos aus ihrem ‚Homeoffice‘ beantwortet wurden.“

Die insgesamt 30minütige Kompilation CO/VID COMPOSITION / CORONALE KOMPOSITION von Studierenden im 3. Studienjahr im Bachelor-Studiengang Tanz ist auf youtube zu besichtigen.

„Wir haben gelernt, die unterschiedlichen Orte, Bedingungen, Umstände, technischen Voraussetzungen (Equipment, WLAN, etc.) in denen sich die Studierenden befinden, zu berücksichtigen. Zoom Konferenzen dauern nicht länger als eine Stunde und wir machen Pausen zwischen den Online Angeboten.“


„Bereits in der ersten Semesterwoche hatten wir im Career Service neun Online-Veranstaltungen mit insgesamt 400 Teilnehmer*innen.", sagt Jens Blank, Gruppenleiter der Gruppe Karriere und Stipendien an der Goethe-Universität Frankfurt. "Die Rückmeldungen der Studierenden sind sehr positiv. Der Koordinationsaufwand der Umstellung ist jedoch ein echter Kraftakt.“


Prof. Thomas Lauterbach und Prof. Bettina Blümner vom Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt schrieben uns:
„Die Studis machen sehr gut und mit und sind dankbar für Struktur und auch emotionalen Zuspruch in diesen schwierigen Zeiten. Online sind überraschenderweise plötzlich alle pünktlich und technisch läuft es bisher rund, obwohl der Screen einer persönliche Betreuung vor Ort nicht ansatzweise gleichkommt.“

 „Außerdem habe ich das Gefühl," ergänzt Bettina Blümner, "dass die Studierenden sehr motiviert sind und sich über jeglichen Input freuen.“


Prof. Dr. Christian Janecke, der an der Hochschule für Gestaltung Offenbach Kunstgeschichte lehrt, reflektiert:
„So wie man von Blinden weiß, dass sie die ihnen verbliebenen Sinne besonders zu schärfen und im Zusammenspiel orientierungssteigernd einzusetzen wissen – so gelingt es, unter digitalen Auspizien eine große Vorlesung zu halten: per Live Stream und mit nurmehr punktuell mündlich beteiligten Hörer/innen in großer Zahl. Allerdings bedarf es umfangreicherer Vorbereitung als sonst, genauerer Artikulation, mitunter Wiederholung, ständiger Auf- und Nachbereitung (u.a. im Chat) durch eine Co-Moderatorin (nämlich meine geschätzte Mitarbeiterin, die hier segensreich wirkt) sowie einer bewunderungswürdigen Bereitschaft von Studierenden, auch Trockenschwimmen zu goutieren, als wären sie dabei nass geworden.“


Prof. Jan Peters von der Kunsthochschule Kassel beobachtet:
„Die Lehre im digitalen Raum läuft besser an, als ich befürchtet hatte. In dem ganzen Diskurs dazu vermisse ich aber kritische Stimmen, die zum Beispiel hinterfragen, wie nachhaltig die digitale Welt wirklich ist. Denn die Verbindungen zwischen virtueller und materieller Welt werden sehr oft unterschätzt. Es gibt wenig Bewusstsein über den, durch die Digitalisierung zunehmenden Verbrauch von Energie und Rohstoffen und die daraus folgende Verdrängung von Wildtieren aus ihren Lebensräumen, die das Überspringen von Viren auf Menschen zur Folge hat.

Es könnte also fraglich sein, ob die weitreichende Digitalisierung die angemessene Reaktion auf die Krise ist. Auf einer Veranstaltung mit Studierenden, bei der auch dieses Thema besprochen wurde, entstand die Idee, darauf aufmerksam zu machen, dass zum Beispiel E-Mails nicht einfach so auf Knopfdruck durch die Luft fliegen, sondern dabei Energie verbrauchen, indem man das Absende-Geräusch beim E-Mailverschicken auf ein lautes AUA!-Geschrei ändert. Und jede Mal könnte ein kleines Emblem aufleuchten, das aussieht wie das Mondgesicht, in das die Rakete in dem Melies-Film REISE ZUM MOND einschlägt – nur dass es statt dem Mond die Erde ist …"


„Für mich war spannend, dass ich jetzt mit einem Medium wie dem Video-Konferenzsystem 'Zoom', seinen Praktiken und Effekten, experimentieren kann.“, sagt Prof. Dr. Rembert Hüser vom Institut Theater Film und Medien der Goethe Universität Frankfurt. „Von der Struktur her entspricht das einem klassischen modernistischen Rastersystem. Anders als in Präsenzseminaren gibt es keinen einheitliche Raum, jeder spricht tendenziell in 97 unterschiedliche Räume hinein.“

Wie sich der Medienwissenschaftler nach vier ersten, digital abgehaltenen Seminaren als ‚Zeremonienmeister‘ fühlt und warum in seinen Augen die digitale Lehre nicht die Präsenzlehre ersetzen wird, hat er ausführlich in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beschrieben  – hier zum Nachlesen.

Film, Wettbewerb

Videowettbewerb Goethe-Universität Fachbereich katholische Theologie

Der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt sucht unter dem Motto „Attraktiv Theologie in Frankfurt studieren“ Studierende, die einen kleinen Werbefilm für das Studienfach Katholische Theologie drehen wollen. Der beste Film wird mit einem Preisgeld von 500€ prämiert.

Neben Studierenden der katholischen Theologie sind insbesondere auch Studierende der Kunst und...

Mehr erfahren

Der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt sucht unter dem Motto „Attraktiv Theologie in Frankfurt studieren“ Studierende, die einen kleinen Werbefilm für das Studienfach Katholische Theologie drehen wollen. Der beste Film wird mit einem Preisgeld von 500€ prämiert.

Neben Studierenden der katholischen Theologie sind insbesondere auch Studierende der Kunst und Filmwissenschaften angesprochen.

Länge: Max. 1:30 min.
Einsendeschluss: 10.12.2018

Alle Informationen gibt es im beigefügten PDF. Bewerbungen können per E-Mail dekanat07@uni-frankfurt.de, sowie im office und auf weiteren Wegen abgegeben werden.

Downloads

Deutsche Forschungsgemeinschaft richtet erstmals Graduiertenkolleg mit filmwissenschaftlichem Schwerpunkt ein

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gab, wird an der Goethe-Universität Frankfurt im Laufe des nächsten Jahres das erste Graduiertenkolleg mit einem filmwissenschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. In dem Kolleg mit dem Titel „Konfigurationen des Films" erforschen ab 2017 12 Doktorand_innen und zwei Post-Doktoranden die aktuellen Transformationen der Filmkultur im...

Mehr erfahren

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) heute bekannt gab, wird an der Goethe-Universität Frankfurt im Laufe des nächsten Jahres das erste Graduiertenkolleg mit einem filmwissenschaftlichen Schwerpunkt eingerichtet. In dem Kolleg mit dem Titel „Konfigurationen des Films" erforschen ab 2017 12 Doktorand_innen und zwei Post-Doktoranden die aktuellen Transformationen der Filmkultur im Zeichen der fortschreitenden Digitalisierung.

Beteiligt sind neben der federführenden Goethe-Universität mit der HFG Offenbach und der Philipps Universität Marburg zwei weitere Mitglieder der hessischen Film- und Medienakademie.

Die Filmkultur der Gegenwart wird oft als „post-kinematographische Epoche“ charakterisiert. Der Film löst sich im Zuge der Ausbreitung digitaler Plattformen vom Modell der öffentlichen Vorführung im Kino, entwickelt neue Formen und stiftet neue Muster der Erfahrung. Zudem  dient er dem Theater, der bildenden Kunst und der Musik immer mehr als Stoff und  Referenz. Die zunehmende Präsenz filmischer Bilder und Formate in allen Lebensbereichen stellt in dieser Hinsicht eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung dar.

Das DFG-Graduiertenkolleg „Konfigurationen des Films“ nimmt diese Herausforderung an und untersucht in interdisziplinärer Perspektive die aktuellen Wandlungen des Films sowie sein Diffundieren in die anderen Künste und weitere Lebensbereiche in einer historischen und systematisch-vergleichenden Perspektive sowie unter Verwendung digitaler Forschungsmethoden.

Das Graduiertenkolleg profitiert von der erfolgreichen Kooperation zwischen der Goethe-Universität und dem Deutschen Filminstitut, die gemeinsam den Masterstudiengang „Filmkultur: Archivierung, Programmierung, Präsentation“ anbieten, sowie von weiteren Verbindungen mit Kulturinstitutionen im Rhein-Main-Gebiet. Das Graduiertenkolleg baut überdies auf den für Frankfurt ebenfalls profilbildenden, interdisziplinären Masterstudiengang „Ästhetik“ auf.

12 Doktorandinnen und Doktoranden sowie zwei Post-Docs forschen ab 2017
unter Federführung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Goethe-Universität, der Hochschule für Gestaltung Offenbach, der Johannes Gutenberg Universität Mainz, der Universität Mannheim und der Philipps Universität Marburg.

Beteiligt sind neben der Film- und Medienwissenschaft die Philosophie, die Musikwissenschaft, die Theaterwissenschaft, die Literaturwissenschaft und die Soziologie. Das Kolleg hat eine internationale Ausrichtung und ermöglicht den Stipendiatinnen und Stipendiaten Auslandssemester an den Partneruniversitäten Yale (New Haven, USA) und Concordia (Montreal, Kanada).

Die Rolle des Sprechers übernimmt Prof. Dr. Vinzenz Hediger, Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt und Mitglied des Präsidiums der hessischen Film- und Medienakademie.  

Weitere Auskünfte erteilt der Sprecher, Prof. Dr. Vinzenz Hediger: hediger@tfm.uni-frankfurt.de

Vortrag, Thementag

Ringvorlesung: Kritisieren!

Gehört Kritisieren klassisch zum Alltag jeder geisteswissenschaftlichen, ja jeder wissenschaftlichen Tätigkeit überhaupt, so lassen sich doch bei genauerem Blick auf die Tätigkeit, die Haltung, die Geschichte und Gegenwart von Kritik schnell kaum noch allgemeine Aussagen über sie treffen oder aufrecht erhalten. In Frankfurt als der Stadt, in der in den 20er-Jahren das Institut für...

Mehr erfahren

Gehört Kritisieren klassisch zum Alltag jeder geisteswissenschaftlichen, ja jeder wissenschaftlichen Tätigkeit überhaupt, so lassen sich doch bei genauerem Blick auf die Tätigkeit, die Haltung, die Geschichte und Gegenwart von Kritik schnell kaum noch allgemeine Aussagen über sie treffen oder aufrecht erhalten. In Frankfurt als der Stadt, in der in den 20er-Jahren das Institut für Sozialforschung die Tradition Kritischer Theorie begründet hat, ist es kaum möglich, über Kritik nicht in der dort begonnenen gleichermaßen interdisziplinären, zugleich sozial-und kulturwissenschaftlichen wie politischen, philosophischen wie auch an konkreten Gegenständen einzelner Fachwissenschaften orientierten Weise nachzudenken, in deren Verlauf nicht zuletzt auch die institutionellen Rahmensetzungen selbst in den Blick geraten.

Im Verlauf des Sommer-Semesters 2016 lädt unsere kolloquial angelegte Ringvorlesung im Rahmen des neuen Master-Studiengangs „Ästhetik“ sowie der Studiengänge des Instituts für TFM, des Masters Comparative Literature sowie möglicherweise weiterer Studiengänge der beteiligten Kolleginnen und Kollegen Geisteswissenschaftler*innen unterschiedlicher Disziplinen an der Goethe-Universität sowie Gäste dazu ein, an exemplarischen Gegenständen aus ihrem jeweiligen Forschungsgebiet heutige Praktiken und Probleme, Möglichkeiten und Grenzen der Kritik vorzustellen.

Ablauf
25. April: Nikolaus Müller-Schöll (Theaterwissenschaft): „Die kritische Distanz“
02. Mai: Achim Geisenhanslüke (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft): „Politik der Wahrheit. Foucault, die Kritik und die Aufklärung“
09. Mai: Julika Griem / Johannes Völz (Anglistik / Amerikanistik)  : „Jenseits von Kritik? Aktuelle anglo-amerikanische Debatten“
16. Mai: Feiertag

23. Mai: Martin Seel (Philosophie): „Dimensionen der Kunstkritik“
30. Mai: Juliane Rebentisch (Philosophie, HfG Offenbach): „Tocquevilles Kritik der demokratischen Massenkultur“
06. Juni: Heinz Drügh (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Ästhetik): „RelationalAestheticsals kritische Kunst? Überlegungen zu Rafael HorzonsDas weiße Buch.“
13. Juni: Jörn Etzold (Theaterwissenschaft): „Kritische Zustände. Flüchtlinge im Bühnenraum“ (im Rahmen der Projektwoche “Flüchtlingsdarstellungen” des Instituts für TFM)
20. Juni: Susanne Komfort-Hein (Neuere Deutsche Literaturwissenschaft): „Chamäleon mit Kursbuch. Zu einer Geschichte der Kritik“
27. Juni: Christoph Menke (Philosophie) und Thomas Vesting (Rechtswissenschaft): „Das Rechtliche und das Recht. Zum Ort gegenwärtiger Rechtskritik“
04. Juli: Petra Gehring (Philosophie, TU Darmstadt): „Moralisierende Kritik‘“
11. Juli: Vinzenz Hediger (Filmwissenschaft): „Immer auf die armen Medien. Vom Sinn der Gewalt und ihrer Kritik“

Downloads

Wettbewerb

Call for Papers für den 13. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft "Theater als Kritik"

Die Tagung lädt ein, Theater als eine kritische Praktik im doppelten Sinne zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der Krise klassischer Begründungen des Theaters wie der Kritik sollen deren Geschichte, Theorie und Fragen neu beleuchtet werden. Nicht also die Gegenstände der Kritik des Theaters stehen zur Debatte, sondern vielmehr diese Kritik selbst. Plenarvorträge und kürzere Beiträge zu acht...

Mehr erfahren

Die Tagung lädt ein, Theater als eine kritische Praktik im doppelten Sinne zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der Krise klassischer Begründungen des Theaters wie der Kritik sollen deren Geschichte, Theorie und Fragen neu beleuchtet werden. Nicht also die Gegenstände der Kritik des Theaters stehen zur Debatte, sondern vielmehr diese Kritik selbst. Plenarvorträge und kürzere Beiträge zu acht Themenbereichen werden dabei durch performative Formate, Theaterbesuche, Gespräche und szenische Beiträge von Studierenden der Hessischen Theaterakademie (HTA) ergänzt.

Bei Interesse Abstract oder Vorschlag für ein Panel (max. 500 Zeichen) bis zum 30. April 2016 an folgende E-Mail-Adresse schicken: congressgtw@theater-wissenschaft.de

Teilnehmende Institute: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft, Justus-Liebig-Universität Gießen (Prof. Dr. Gerald Siegmund), sowie Professur für Theaterwissenschaft am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Goethe-Universität Frankfurt am Main (Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll), in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie (HTA), dem Frankfurt LAB und dem Künstlerhaus Mousonturm.

Termin und Ort: 03.-06. November 2016, Frankfurt und Gießen.

Alle Informationen gibt es auf der Website.

Ausstellung, Studentisch

Call for Entries: Festival der jungen Talente 2016

Das FdjT wird alle zwei Jahre in Offenbach oder Frankfurt am Main veranstaltet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu fördern und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen. Das Festival wurde im Jahr 2000 vom Verein für Kunstförderung Rhein-Main e.V. gegründet und ermöglicht die Kooperation...

Mehr erfahren

Das FdjT wird alle zwei Jahre in Offenbach oder Frankfurt am Main veranstaltet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Studierenden verschiedener gestalterischer Fachrichtungen der regionalen Hochschulen zu fördern und die Entstehung neuer experimenteller Arbeiten zu unterstützen. Das Festival wurde im Jahr 2000 vom Verein für Kunstförderung Rhein-Main e.V. gegründet und ermöglicht die Kooperation der Institutionen, die sich beteiligen: HfG Offenbach, HfMDK Frankfurt, Hessische Theaterakademie, Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Städelschule Frankfurt sowie die Studiengänge Dramaturgie und Curatorial Studies an der Goethe Universität Frankfurt.

2016 wird das Festival Ende April im Frankfurter Kunstverein stattfinden. Auch das 8. Festival will die Zusammenarbeit zwischen Künstler_Innen fördern und multidisziplinäre Projektarbeiten zeigen. Im Fokus stehen hochschulübergreifende Projekte, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind.

CALL FOR PROJECTS: »RESEARCH«

Studierende der beteiligten Institutionen sind aufgefordert, sich mit Projektideen zu bewerben, die sich als Experiment oder Forschungsarbeit verstehen. Zugelassen sind alle Medien als Einzel- oder Gruppenarbeit (im Einzelfall ist auch die Präsentation von umfangreichen Projekten durch eine Dokumentation möglich). Projekte aus dem Bereich der Theorie, beispielsweise Symposien, können ebenfalls eingereicht werden.

EXPOSÉ
Erwartet wird ein Exposé bestehend aus einem Projektkonzept und den voraussichtlichen Projektmitteln. Bei der Kalkulation sind nur Realisierungskosten anzugeben (keine Honorare für die Beteiligten). Die technischen Kosten sollen dabei in einer gesonderten Position ausgewiesen sein. Weiterhin ist ein Portfolio mit Arbeitsproben vergangener Projekte Bestandteil der Bewerbung.

TEILNEHMER_INNEN
Teilnehmen können ausschließlich Studierende der genannten Institute unter der Voraussetzung, mindestens einen Partner/eine Partnerin aus einer der anderen Hochschulen zu integrieren. Die »Partnersuche« wird von der zentralen Koordinationsstelle in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Ansprechpartner_Innen der Hochschulen unterstützt.

JURY
Eine Jury, die sich aus Lehrenden der beteiligten Hochschulen zusammensetzt, entscheidet im Dezember über die Vergabe der Projektmittel.

Jurymitglieder:
Prof. Heiner Blum (HfG Offenbach)
Prof. Orm Finnendahl (HfMDK)
Dr. Stefanie Heraeus (Curatorial Studies)
Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (Dramaturgie)
Franziska Nori (Frankfurter Kunstverein)
Prof. Philippe Pirotte (Städelschule)
Dr. Philipp Schulte (Hessische Theaterakademie)
Katharina Stephan (Institut für Angewandte Theaterwissenschaft)

TERMINE
Informationsveranstaltung: 11. November 2015, 17 Uhr, im Frankfurter Kunstverein, Anmeldung erforderlich: transfer@hfg-offenbach.de
Abgabe Exposé: 30. November 2015, 18 Uhr siehe Koordination
Bekanntgabe der geförderten Projekte: Mitte Dezember 2015 per E-Mail
Aufbau: 21. bis 27. April 2016
Pressekonferenz: 26. April 2016
Vernissage: 28. April 2016, 19 Uhr
Ausstellung und Projektplattform: 28. April bis 1. Mai 2016
Abbau: 2. bis 4. Mai 2016

ANSPRECHPARTNER_INNEN

ATW: Katharina Stephan, katharina.stephan@theater.uni-giessen.de, T 0641.9931235
HfG Offenbach: Ulrike Grünewald, transfer@hfg-offenbach.de, T 069.800 59-166
HfMDK: Dr. Philipp Schulte, schulte@hessische-theaterakademie.de
HTA: Katharina Speckmann, speckmann@hessische-theaterakademie.de T 069.154007-114
Städelschule: Jonas Leihener, jonas.leihener@staedelschule.de, T 069.605008-52
TFM: Leonie Otto, otto@tfm.uni-frankfurt.de, T 069.798-32071

KOORDINATION
Festival der jungen Talente 2016
c/o HfG Offenbach
Büro für Wissenstransfer
Ulrike Grünewald Schlossstraße 31
63065 Offenbach
T 069.800 59-166
transfer@hfg-offenbach.de

Workshop / Seminar, Wettbewerb

Call for Entries: Goethe Universität_Goethe Innovation Cup 2015

Die Goethe Universität veranstaltet einen Wettbewerb "Goethe Innovation Cup 2015" für Startups im Rahmen eines Forschungsprojekts. Der Wettbewerb findet in Form eines Marktsimulationspiels statt, in dem es darum geht in Teamarbeit ein innovatives Produkt zu entwickeln. Die Teilnehmer lernen dabei Produkt- und Konsumentensicht zu vereinen und ein zielgruppengerechtes Produkt zu entwickeln. Hier...

Mehr erfahren

Die Goethe Universität veranstaltet einen Wettbewerb "Goethe Innovation Cup 2015" für Startups im Rahmen eines Forschungsprojekts. Der Wettbewerb findet in Form eines Marktsimulationspiels statt, in dem es darum geht in Teamarbeit ein innovatives Produkt zu entwickeln. Die Teilnehmer lernen dabei Produkt- und Konsumentensicht zu vereinen und ein zielgruppengerechtes Produkt zu entwickeln. Hier können sie Ihren Innovationsgeist in einer entspannten Atmosphäre zusammen mit anderen Startups testen.

Termine:

12.03.2015 von 16-21 Uhr oder 14.03.2015 von 10-15 Uhr
Für die erfolgreiche Teilnahme müssen die Startups zu einem Termin erscheinen.
Es besteht allerdings ebenfalls die Möglichkeit individuell Termine zu vereinbaren falls Startups an besagten Tagen keine Zeit haben sollten.

Goethe Innovation Cup 2015: in Form eines Marktsimulationsspiels
Voraussetzungen:  3 Teilnehmer je Startup, Englischkenntnisse
Preis: Preisgeld bis zu 900€, Einladungen zu exklusiven Veranstaltungen der  Universität, Networking
Der Innovation Cup findet unter der Leitung von Prof. Natter und mit Unterstützung von Dr. Schäfer und dem Unibator statt.

Weitere Informationen zum Ablauf, dem weiteren Vorteilen und für die Anmeldung gibt es auf der Website. Weitere Fragen können Interessenten an folgende E-Mail Adresse schicken: goetheinnovationcup@yahoo.de.

Performance, Event

Studententage im Schauspiel Frankfurt 2013

Nach dem großen Erfolg in den letzten beiden Jahren lädt das Schauspiel Frankfurt vom 4. - 11. Mai wieder alle Studierenden zu den Studententagen ein. An diesen Tagen zahlen Studierende 6 Euro für alle Vorstellungen im Schauspielhaus, in den Kammerspielen und in der Box bei Vorlage eines gültigen Studentenausweises.
Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen – u.a. Maske, Dramaturgie, Regie,...

Mehr erfahren

Nach dem großen Erfolg in den letzten beiden Jahren lädt das Schauspiel Frankfurt vom 4. - 11. Mai wieder alle Studierenden zu den Studententagen ein. An diesen Tagen zahlen Studierende 6 Euro für alle Vorstellungen im Schauspielhaus, in den Kammerspielen und in der Box bei Vorlage eines gültigen Studentenausweises.

Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen – u.a. Maske, Dramaturgie, Regie, Presse, Schauspiel und Werkstätten – bieten Studenten in kostenlosen Führungen und Workshops individuelle Einblicke in ihre Arbeit.

Begrenzte Teilnehmerzahl, Anmeldung erforderlich unter: uni@schauspielfrankfurt.de

In Kooperation mit der HfG Offenbach, der Fachhochschule Frankfurt am Main und der Goethe Universität.

Alle Informationen gibt es auf der Website.