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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags bis freitags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags bis donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

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    Ausstellung

    Ausstellung Klima total - neutral war gestern

    Studierende aus dem Studiengang „Digitale Medien“ der Hochschule Fulda haben in Zusammenarbeit mit dem Hohenloher Kunstverein eine Ausstellung mit interaktiven Medien, Audio und Videoinstallationen zum Thema "Klima total - neutral war gestern" ausgestattet.

    Die Ausstellung befasste sich mit verschiedenen Klimaaspekten und zeigt Lösungsansätze, im täglichen Leben auf. Die Idee kam von dem hFMA...

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    Studierende aus dem Studiengang „Digitale Medien“ der Hochschule Fulda haben in Zusammenarbeit mit dem Hohenloher Kunstverein eine Ausstellung mit interaktiven Medien, Audio und Videoinstallationen zum Thema "Klima total - neutral war gestern" ausgestattet.

    Die Ausstellung befasste sich mit verschiedenen Klimaaspekten und zeigt Lösungsansätze, im täglichen Leben auf. Die Idee kam von dem hFMA Vorstandsmitglied Prof. Dr. Christian Fischer und Prof. Guido Kühn.

    Bereits der gut besuchte Eröffnungsabend unterstrich die Relevanz des Ausstellungsthemas. Die Ausstellung lief vom 20. Februar bis zum 6. März.

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Ausstellung, Event

    European Media Art Festival 35

    Das European Media Art Festival findet vom 20. bis zum 24. April 2022 statt. Osnabrück wird dabei fünf Tage lang zu einer internationalen und richtungsweisenden Plattform für Medienkunst und zum Treffpunkt für Künstler:innen, Kurator:innen, Forschende und Studierende. Die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück wird darüber hinaus bis zum 29. Mai 2022 zu sehen sein.

    Während des Festivals...

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    Das European Media Art Festival findet vom 20. bis zum 24. April 2022 statt. Osnabrück wird dabei fünf Tage lang zu einer internationalen und richtungsweisenden Plattform für Medienkunst und zum Treffpunkt für Künstler:innen, Kurator:innen, Forschende und Studierende. Die Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück wird darüber hinaus bis zum 29. Mai 2022 zu sehen sein.

    Während des Festivals vergeben zwei Jurys folgende Preise: den EMAF-Medienkunst-Preis der Deutschen Filmkritik (VDFK), den Dialogpreis sowie den EMAF-Award für eine richtungsweisende Arbeit in der Medienkunst.

    In der diesjährigen EMAF-Ausstellung widmet sich Kuratorin Inga Seidler dem Wesen von „Dingen“. Zentraler Bestandteil ist dabei unter anderem der Umgang mit diesen und wie die Umwelt davon beeinflusst wird. Mit den Möglichkeiten von Natur als Rechtssubjekt setzen sich die Künstlerin Ursula Biemann und der brasilianische Architekt und Raumplaner Paulo Tavares auseinander. Ihre Videoinstallation Forest Law betrachtet diese Aushandlung anhand von Raumpolitiken und dem indigenen Widerstand im Amazonasgebiet.

    Alle Informationen zur Veranstaltung und dem vollständigen Programm gibt es auf der Webseite.

    Film, Wettbewerb

    Call for Entries: ARD Degeto Impuls Preis 2022

    Den filmischen Nachwuchs auf die Herausforderungen des deutschen Film- und Fernsehmarktes vorzubereiten und Talente auf ihrem Weg in die Tätigkeit als Drehbuchautor*innen konkret zu fördern, liegt der ARD Degeto sehr am Herzen. Daher möchten sie trotz der weiterhin schwierigen Gesamtlage in der Pandemie auch 2022 den Impuls Preis ausschreiben.

    Kaum ein anderes Thema hat die mediale Diskussion...

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    Den filmischen Nachwuchs auf die Herausforderungen des deutschen Film- und Fernsehmarktes vorzubereiten und Talente auf ihrem Weg in die Tätigkeit als Drehbuchautor*innen konkret zu fördern, liegt der ARD Degeto sehr am Herzen. Daher möchten sie trotz der weiterhin schwierigen Gesamtlage in der Pandemie auch 2022 den Impuls Preis ausschreiben.

    Kaum ein anderes Thema hat die mediale Diskussion des letzten Jahres so stark bestimmt wie das Thema Diversität. Daher widme ARD Degeto in der diesjährigen Ausschreibung diesem wichtigen gesellschaftlichen Thema einen besonderen Schwerpunkt. Mit dem Impuls Preis 2022 fordert ARD Degeto alle Bewerber*innen dazu auf, Exposés mit diesem Fokus für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ einzureichen. Denn die Vielfalt in der Gesellschaft soll sich auch im Programm für Das Erste und die ARD Mediathek niederschlagen.

    Die Veranstalter freuen sich auf die Perspektive und Geschichten der Bewerber*innen zu den vielfältigen Facetten der Diversität, wie LGBTQI+, BIPoC, Geschichten zu Migration, über Menschen mit Beeinträchtigungen, zu Ost- /DDR-Sozialisation, zu Religion und Weltanschauung, zur sozialen Herkunft u.v.a.m.

    Dabei gilt wie bisher: Die Gewinner*innen erhalten einen Treatment-Auftrag im Wert von 7.500 Euro und damit zugleich die Chance, ihre Stoffidee zu einem Fernsehfilm für unseren Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ weiterzuentwickeln.

    Einsendeschluss ist der 30. April 2022. Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Downloads

    Film, Wettbewerb

    Call for Entries: FIRST STEPS Awards 2022

    Bis zum 31. März können Abschlussprojekte von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern in den folgenden Kategorien für die FIRST STEPS Awards 2021 eingereicht werden:

    Die neue Einreichplattform ist ab sofort verfügbar.  Die ausführlichen Teilnahmebedingungen und alle weiteren Infos finden sich hier.

    Für die Einreichung für den Michael-Ballhaus-Preis haben sich die...

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    Bis zum 31. März können Abschlussprojekte von Filmschulen in den deutschsprachigen Ländern in den folgenden Kategorien für die FIRST STEPS Awards 2021 eingereicht werden:

    • Abendfüllender Spielfilm
    • Mittellanger Spielfilm bis 60 Minuten
    • Kurz- und Animationsfilm bis 25 Minuten
    • Dokumentarfilm
    • Werbefilm
    • NO FEAR Award für Produktionsabsolvent_innen
    • Michael-Ballhaus-Preis für Kameraabsolvent_innen
    • FIRST STEPS Drehbuchpreis für Abschluss-Drehbücher

    Die neue Einreichplattform ist ab sofort verfügbar.  Die ausführlichen Teilnahmebedingungen und alle weiteren Infos finden sich hier.

    Für die Einreichung für den Michael-Ballhaus-Preis haben sich die Materialanforderungen geändert. Die aktuellen Fragestellungen finden sich in den Teilnahmebedingungen. Die Verleihung der FIRST STEPS Awards findet am Montag, 26. September 2022 in Berlin statt.

    Diskussion, Event

    Junge Generation: 3. Kaffeeklatsch mit dem hr

    Am 25.04.2022 organisiert die Junge Generation Hessischer Film (JGHF) den „Jungen Kaffeeklatsch“, bei dem hessische Nachwuchs-Produzent*innen und Regisseur*innen die Möglichkeit bekommen, sich Redakteur*innen des hessischen Rundfunks vorzustellen und mehr über die Arbeit sowie die Sendeplätze des hr’s zu erfahren. Beim Jungen Kaffeeklatsch handelt es sich um KEINEN Pitch, sondern ein...

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    Am 25.04.2022 organisiert die Junge Generation Hessischer Film (JGHF) den „Jungen Kaffeeklatsch“, bei dem hessische Nachwuchs-Produzent*innen und Regisseur*innen die Möglichkeit bekommen, sich Redakteur*innen des hessischen Rundfunks vorzustellen und mehr über die Arbeit sowie die Sendeplätze des hr’s zu erfahren. Beim Jungen Kaffeeklatsch handelt es sich um KEINEN Pitch, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen.

    Der Junge Kaffeeklatsch findet am 25.04.2022 in den Räumen des hessischen Rundfunks in Frankfurt am Main statt. Vier hessische Produzent*innen und/oder Regisseur*innen werden ausgesucht, um sich selbst mit ihren bisherigen Arbeiten, sowie geplanten Projekten ausgewählten Redakteur*innen des hrs vorzustellen.

    Die Filmemacher*innen müssen:

    • Produzent*in oder Regisseur*in sein.
    • ihren Hauptsitz / Hauptwohnsitz in Hessen haben.
    • bereits mindesten einen Kurzfilm (Dokumentar- oder Spielfilm) bzw. eine Serie bzw.
      Webserie produziert haben.

    Der Kaffeeklatsch dauert ungefähr 1,5-2 Stunden und besteht aus zwei Teilen: Im ersten Teil stellen sich die jungen Filmemacher*innen in prägnanten 10-minütigen Kurzpräsentationen vor.
    Im zweiten Teil setzen sich die Filmemacher*innen und Redakteur*innen zu einem freien 20- minütigen persönlicheren Austausch bei Kaffee und Kuchen zusammen an Einzeltische. Hierbei werden die Filmemacher*innen mit den Redakteur*innen, die für sie am relevantesten sind, gemachted.

    EINREICHUNG:

    Der Antrag ist 2-seitig und setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
    - 1 Seite Profil der eigene Produktionsfirma (bei Produzent*innen) bzw. künstlerische Biographie (bei Regisseur*innen)
    - 1 Seite Beschreibung von Projekten: Loglines oder kurze Synopsen. Hier sollten am besten bereits abgeschlossene Projekte beschrieben sein, doch auch eine kleine Auswahl von Filmen, die sich in der Produktion befindenden ist in Ordnung.

    Vorauswahlgremium wird 6 Bewerber*innen auswählen und deren Bewerbungen an den hr weiterleiten, damit dieser eine endgültige Auswahl trifft. Einreichungen, die die oben genannten 2 Seite übersteigen, werden nicht angenommen. Deadline für Einreichungen per e-mail kaffeeklatsch@jghf.de ist der 20.03.2022.

    Deutsche Filmförderungen unterstützen ukrainische Filmcommunity mit 100.000 Euro

    Angesichts der humanitären Notlage und des Krieges in der Ukraine ist Zusammenhalt wichtiger denn je: Die deutschen Filmförderungen verurteilen den Einmarsch Putins aufs Schärfste und senden mit ihrem gemeinsamen Vorgehen ein Zeichen der Solidarität an die ukrainischen Filmschaffenden und ihre Familien.
    Insgesamt 100.000 Euro geben die deutschen Filmförderungen in den Notfallfonds "Emergency...

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    Angesichts der humanitären Notlage und des Krieges in der Ukraine ist Zusammenhalt wichtiger denn je: Die deutschen Filmförderungen verurteilen den Einmarsch Putins aufs Schärfste und senden mit ihrem gemeinsamen Vorgehen ein Zeichen der Solidarität an die ukrainischen Filmschaffenden und ihre Familien.

    Insgesamt 100.000 Euro geben die deutschen Filmförderungen in den Notfallfonds "Emergency Fund for Filmmakers", den die weltweite Initiative "International Coalition for Filmmakers at Risk" (ICFR) kurzfristig aufgrund des Kriegs in der Ukraine eingerichtet hat.

    Gleichzeitig drücken die deutschen Filmförderungen ihren großen Respekt gegenüber allen russischen Filmschaffenden aus, die dem Krieg öffentlich und sichtbar widersprechen. Die IFCR setzt sich für verfolgte und gefährdete Filmemacher*innen auf der ganzen Welt ein und kämpft dafür, dass diese ihre Arbeit auch unter widrigen Bedingungen fortsetzen können.

    Mehr Infos zum Emergency Fund der ICFR gibt es auf der Webseite.

    Tagung

    Tagung zum Thema „Zeitgemässer öffentlich-rechtlicher Rundfunk (?)"

    Zu teuer und dabei nicht einmal zeitgemäß? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in der Kritik: Viele Menschen finden sich nicht mehr in den angebotenen Programmen wieder und nutzen sie weniger. Warum also dafür zahlen, fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger. Was kann und muss sich ändern, damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk zukunftsfähig bleibt und die aktuellen Herausforderungen als...

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    Zu teuer und dabei nicht einmal zeitgemäß? Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steht in der Kritik: Viele Menschen finden sich nicht mehr in den angebotenen Programmen wieder und nutzen sie weniger. Warum also dafür zahlen, fragen sich viele Bürgerinnen und Bürger. Was kann und muss sich ändern, damit der öffentlich-rechtliche Rundfunk zukunftsfähig bleibt und die aktuellen Herausforderungen als Möglichkeiten für sich nutzt?

    Termin und Ort:

    24. – 26. März 2022
    Akademie für Politische Bildung am Starnberger See

    Im Rahmen der Tagung "Zeitgemäßer öffentlich-rechtlicher Rundfunk (?)" der Akademie für Politische Bildung suchen Medienschaffende und -forschende, Journalistinnen und Journalisten sowie Personen aus Medienanstalten, Institutionen oder Think Tanks gemeinsam nach neuen Ideen und Formaten.

    In dieser Tagung führen Wissenschaftler:innen (u.a. Prof. Dr. Christina Holtz-Bacha und Prof. Dr. Alexander Filipovic) in die Problemfelder ein, Expert:innen stehen zur Seite bei der Entwicklung neuer Ideen, die schließlich eine Jury bewertet (aus u. a. Dr. Katja Elisabeth Wildermuth / Intendantin des Bayerischen Rundfunks, Bijan Kaffenberger /MdL, Frank Rosengart / Chaos Computer Club).

    Sodann werden in einem interaktiven zweiten Teil Ideen entwickelt, wie eine (nahe und ferne) Zukunft des ÖRR aussehen könnte. Mut und Weitsicht sind dabei gefragt, Gedankenexperimente erwünscht.

    Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

    Performance, Event

    Aufführungen der Theaterproduktion "PREMIERE (UA)"

    Die Gruppe FUX lädt ganz herzlich zu den Aufführungen ihrer Theaterproduktion "PREMIERE (UA)" in Frankfurt a.M. und Basel ein.

    In "PREMIERE" geht es ums Anfangen. Anfangen ist einfach. Man fängt einfach an.  Anfangen ist aber auch das schwerste.  Und weil es bitter nötig scheint, endlich mal anders anzufangen, treten wir vor den Vorhang und fragen, wie man eigentlich anfangen soll,...

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    Die Gruppe FUX lädt ganz herzlich zu den Aufführungen ihrer Theaterproduktion "PREMIERE (UA)" in Frankfurt a.M. und Basel ein.

    In "PREMIERE" geht es ums Anfangen. Anfangen ist einfach. Man fängt einfach an.  Anfangen ist aber auch das schwerste.  Und weil es bitter nötig scheint, endlich mal anders anzufangen, treten wir vor den Vorhang und fragen, wie man eigentlich anfangen soll, wenn man mal wirklich neu anfangen will.

    Nach der Online-Premiere des Stücks im vergangenen Sommer am HAU Berlin finden nun die ersten "echten" Vorstellungen vor real anwesendem Publikum statt. Die Gruppe Fux wurden von Alumni des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft (ATW) der Justus-Liebig-Universität Gießen gegründet.

    Am 17./18./19. März um 19:30 Uhr am Mousonturm Frankfurt, Spielstätte Frankfurt LAB (Tickets hier).
    Am 24./25. März um 20:00 Uhr am Theater Roxy Basel (Tickets hier).

    Alle Informationen zur Produktion gibt es auf der Webseite. Einen Trailer gibt es hier.

    Hessen und seine Hochschulen unterstützen Studierende und Forschende aus der Ukraine

    Die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn und die hessischen Hochschulen verurteilen den völkerrechtswidrigen Überfall russischer Streitkräfte auf die Ukraine und sichern den vom Krieg betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden Unterstützung zu. Die Hochschulen unterhalten Programme für Geflüchtete, mit denen sie Menschen in Notsituation eine akademische...

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    Die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn und die hessischen Hochschulen verurteilen den völkerrechtswidrigen Überfall russischer Streitkräfte auf die Ukraine und sichern den vom Krieg betroffenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden Unterstützung zu. Die Hochschulen unterhalten Programme für Geflüchtete, mit denen sie Menschen in Notsituation eine akademische Heimat bieten wollen. Das Land Hessen erweitert seinen HessenFonds auf in ihrem Heimatland verfolgte Forschende.

    „Unsere Welt steht vor großen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können; dafür brauchen wir Frieden und internationale Zusammenarbeit“, erklärt Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Der entsetzliche Überfall Putins auf die Ukraine ist ein Angriff auf die Freiheit in Europa, der auch unsere europäischen Partnerländer im Baltikum bedroht. Die brutale Unterdrückung abweichender Meinungen in Russland und Belarus, aber auch die Situation in Hongkong oder die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan: In einer wachsenden Zahl von Ländern weltweit sind die Meinungs- und damit auch die Wissenschaftsfreiheit bedroht. Forschende werden entlassen, verfolgt, verurteilt. Deshalb weiten wir unser seit 2016 bestehendes Stipendienprogramm HessenFonds im Frühjahr 2022 auf in ihrem Heimatland verfolgte Promovierende sowie promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus.“

    „Angesichts der militärischen Aggression Russlands sind wir alle aufgerufen, die ukrainische Zivilgesellschaft zu unterstützen und damit verbunden die Demokratie und die freiheitlichen Werte, auf denen Wissenschaft fußt. Die hessischen Hochschulen sind im Kontakt mit ihren ukrainischen Studierenden und Lehrenden in Wissenschaft. Wir wollen sie mit Hilfsangeboten begleiten. Deshalb sind die Konferenz der Hessischen Universitätspräsidien (KHU), die Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW Hessen) sowie die Konferenz der Kunsthochschulpräsidien sehr dankbar, dass das Land Hessen das hilfreiche und bewährte Instrument HessenFonds jetzt sofort erweitert hat“, erklären die Sprecherin und die Sprecher der drei Organisationen, Prof. Dr. Tanja Brühl (KHU/TU Darmstadt), Prof. Dr. Frank Dievernich (HAW/Frankfurt UAS) und Prof. Bernd Kracke (Kunsthochschulen/HfG Offenbach).

    Das HMWK fördert über den „HessenFonds“ bereits seit 2016 hochqualifizierte Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die als Geflüchtete nach Deutschland gekommen sind. Seit diesem Jahr können die Hochschulen zusätzlich zu Personen mit Asyl- oder Flüchtlingsstatus auch Promovierende sowie promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nominieren, die sich noch in ihrem Herkunftsland oder einem Drittstaat befinden und dort zum Beispiel aus politischen, religiösen oder ethnischen Gründen bedroht sind. Hessische Hochschulen können ihnen eine Fortsetzung ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ermöglichen und sie zugleich in eigene Forschungsprojekte einbinden. 

    Aufgrund der dramatischen Ereignisse nach der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan im August 2021 hatte das Ministerium für Wissenschaft und Kunst bereits im vergangenen Jahr eine zusätzliche Auswahlrunde speziell für Forschende aus Afghanistan durchgeführt, die in besonderer Weise durch die Taliban bedroht sind. Hier konnten fünf von hessischen Hochschulen nominierte Promovierende eine Förderzusage erhalten. „Diese Chance besteht selbstverständlich auch für verfolgte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Promovierende aus der Ukraine oder solche, die aus Belarus in die Ukraine geflohen sind“, so Dorn. „So helfen wir nicht nur den verfolgten Forschenden, sondern unterstützen auch die Hochschulen beim Aufbau neuer Kooperationen mit hochqualifizierten Forschenden. Damit tragen wir zur nachhaltigen Internationalisierung der hessischen Hochschulen bei.“

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    Sommersemester wird Präsenzsemester

    Die Lehre an Hessens Hochschulen wird im Sommersemester 2022 wieder in Präsenz stattfinden. Angesichts besserer Schutz- und Präventionsmaßnahmen, der hohen Impfquote unter den Studierenden von bis zu 95 Prozent, Teststrategien und passgenauer Hygienekonzepte sind sich das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Hochschulen des Landes darin einig, dass die Studierenden ihre...

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    Die Lehre an Hessens Hochschulen wird im Sommersemester 2022 wieder in Präsenz stattfinden. Angesichts besserer Schutz- und Präventionsmaßnahmen, der hohen Impfquote unter den Studierenden von bis zu 95 Prozent, Teststrategien und passgenauer Hygienekonzepte sind sich das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Hochschulen des Landes darin einig, dass die Studierenden ihre Hochschulen wieder unmittelbar vor Ort erleben sollen.

    Ministerium und Hochschulen haben sich verständigt, dass die Hochschulen die Möglichkeiten der Coronavirus-Schutzverordnung für den Hochschulbereich ausschöpfen werden. Lehrende und Studierende werden gebeten, sich auf das Sommersemester als Präsenzsemester einzustellen. Die pandemiebedingt beschleunigte Digitalisierung der Hochschullehre soll langfristig gesichert und weiterentwickelt werden; präsenzfreie, digitale Lehrformate sind insbesondere bei Qualitätsverbesserung als Ergänzung zur Präsenzlehre möglich.

    „Die Hochschulen haben in den vergangenen Semestern eine hohe Verantwortung übernommen: Hier begegnen sich auf engem Raum sehr viele Menschen in unterschiedlichen Zusammensetzungen, deshalb waren besondere Einschränkungen nötig, um Ansteckungen einzudämmen. Ich danke den Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten dafür, dass wir dank ihrer Flexibilität und ihrem Verantwortungsbewusstsein in den hybriden Semestern mit einer Mischung aus digitalen Formaten und Präsenz-Anteilen gut durch die Pandemie gekommen sind“, erläutert Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Gerade für die Studierenden haben die Einschränkungen der vergangenen Semester jedoch eine wachsende Belastung mit sich gebracht. Die Entwicklung der Pandemie macht es nun möglich, ihrem verständlichen Wunsch nach Präsenz Rechnung zu tragen. Denn Hochschulen sind offene Orte der Kommunikation und der Meinungsbildung, sie sind Sozial- und Lebensraum, und sie leben vom Zusammentreffen zwischen Lehrenden und Studierenden und auch der Studierenden untereinander.“

    „Die hessischen Universitäten freuen sich, dass Studierende und Lehrende im anstehenden Sommersemester endlich wieder in Präsenz miteinander arbeiten werden“, erklärt Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der Technischen Universität Darmstadt und Sprecherin der Konferenz Hessischer Universitätspräsidien (KHU). „Wir wollen gemeinsam Universitäten als Orte des zusammen Lernens, Lehrens, Forschens und Arbeitens weiterentwickeln und begonnene Veränderungsprozesse gestalten. Die Entwicklungen der Pandemie behalten wir dabei verantwortungsvoll im Blick.“

    „Nach den Monaten der Corona-Pandemie begrüßen die Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften die Rückkehr in den Präsenzbetrieb sehr. Unsere Hochschulen zeichnen sich durch den Austausch miteinander, die Diskussion und vor allem die Praxisnähe aus“, erläutert Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Präsident der Frankfurt University of Applied Sciences und Vorsitzender der HAW Hessen. „Zu unserem Bildungsauftrag gehört ganz selbstverständlich der soziale Kontakt, das Campusleben, Labortätigkeiten, Auslandssemester und vieles mehr. Wir wollen weiterhin offene Stätten des Lehrens, Lernens und Forschens bleiben. Bewährte Online-Formate, die sich aus der beschleunigten Digitalisierung der vergangenen zwei Jahre ergeben haben, werden wir, wo sinnvoll, fortführen – und gewonnene Zeit in die noch intensivere und benötigte Begleitung unserer Studierenden stecken.“

    „Gerade für die Kunsthochschulen ist die Präsenzlehre eine unverzichtbare Form der Vermittlung besonders in der praktischen Lehre in Ateliers, Werkstätten, Proberäumen und Laboren. Daher haben wir während der gesamten Pandemie ein Höchstmaß an Präsenz im Rahmen der Sicherheitsmaßnahmen praktiziert“, ergänzt Prof. Bernd Kracke, Präsident der HfG Offenbach und Sprecher der Hessischen Kunsthochschulen. „Neben der Präsenzlehre ist für alle künstlerischen Disziplinen auch der Kontakt zum Publikum von hoher Bedeutung, den wir ebenfalls durch Rundgänge, Ausstellungen, Konzerte und Aufführungen ermöglicht haben. Dies wollen wir im Sommersemester wieder realisieren.“

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