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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

kommiss. Geschäftsführung
Lara Nahrwold (montags bis freitags) – nahrwold(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags bis donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

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    Bund führt Honoraruntergrenzen für Kulturförderung ein

    Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat im Bundeskanzleramt den Verbänden und Gewerkschaften ihre Pläne zur Aufnahme von Honoraruntergrenzen in den Bestimmungen der Kulturförderung der BKM vorgestellt. Demnach soll es für professionelle, freie Kreative in den Sparten Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Wort, Musik und kulturelle Bildung eine garantierte Mindestvergütung geben, wenn sie für...

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    Kulturstaatsministerin Claudia Roth hat im Bundeskanzleramt den Verbänden und Gewerkschaften ihre Pläne zur Aufnahme von Honoraruntergrenzen in den Bestimmungen der Kulturförderung der BKM vorgestellt. Demnach soll es für professionelle, freie Kreative in den Sparten Darstellende Kunst, Bildende Kunst, Wort, Musik und kulturelle Bildung eine garantierte Mindestvergütung geben, wenn sie für Empfängerinnen und Empfänger von Fördermitteln bestimmte Tätigkeiten auf Honorarbasis ausführen.

    Kulturstaatsministerin Claudia Roth: „Das Einkommensniveau vieler freier Künstlerinnen und Künstler ist nach wie vor erschreckend niedrig. Das belegt nicht zuletzt die aktuelle Studie des Deutschen Kulturrates. Als Kulturstaatsministerin ist es mir ein Herzensanliegen, dass künstlerische und kreative Arbeit angesichts ihres hohen gesellschaftlichen Stellenwerts auch angemessen vergütet wird. Die öffentliche Kulturförderung steht hierbei in besonderer Verantwortung mit gutem Beispiel voranzugehen und verbindliche Mindestvergütungsstandards einzufordern.“

    Die Verpflichtung betrifft alle Förderungen, bei denen der Finanzierungsanteil des Bundesressorts für Kultur und Medien 50 Prozent übersteigt. Sie wird ab sofort Bestandteil der zu erlassenden Bescheide und grundsätzlich zum 1. Juli 2024 verbindlich. Maßstab für die einzuhaltenden Honoraruntergrenzen sind die entsprechenden bundesweiten Empfehlungen der jeweils einschlägigen Berufs- und Fachverbände der Künstlerinnen, Künstler und Kreativen.

    Die vollständige Mitteilung gibt es hier.

    Pläne für die Reform der Filmförderung

    Kulturstaatsministerin Roth präsentierte im Kanzleramt ihre Pläne für die Reform der Filmförderung. Einfacher, effizienter und transparenter soll die deutsche Filmförderung damit werden. Neben der Novellierung des Filmförderungsgesetzes ist ein Steueranreizmodell sowie eine Investitionsverpflichtung vorgesehen.
    „Mit dieser Reform wollen wir die Filmförderung des Bundes neu und zukunftsfähig...

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    Kulturstaatsministerin Roth präsentierte im Kanzleramt ihre Pläne für die Reform der Filmförderung. Einfacher, effizienter und transparenter soll die deutsche Filmförderung damit werden. Neben der Novellierung des Filmförderungsgesetzes ist ein Steueranreizmodell sowie eine Investitionsverpflichtung vorgesehen.

    „Mit dieser Reform wollen wir die Filmförderung des Bundes neu und zukunftsfähig aufstellen“, sagte Kulturstaatsministerin Claudia Roth beim Pressetermin im Kanzleramt. Mit der Reform der Filmförderung sollen die Rahmenbedingungen für das Filmschaffen in Deutschland deutlich verbessert und der Produktionsstandort Deutschland im verschärften internationalen Wettbewerb gestärkt werden. Ziel sei es, den deutschen Film wie den Filmstandort Deutschland und damit die Filmbranche insgesamt hierzulande noch besser und wirkungsvoller zu unterstützen, erklärte Roth.

    Die Reform der Filmförderung besteht dabei aus drei zentralen Säulen: der Novellierung des Filmförderungsgesetzes (FFG) sowie der Einführung eines Steueranreizmodells und einer Investitionsverpflichtung. „Damit passen wir die Filmförderung auch an die veränderten Rahmenbedingungen für die Nutzung wie die Herstellung von Filmen an“, so die Kulturstaatsministerin.

    Die vollständige Mitteilung gibt es auf der Webseite, Alles auf einen Blick gibt es hier.

    Trickreich 2024

    Die Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel lädt zum 24. Mal in den Kosmos der bewegten Einzelbilder ein, die im letzten Jahr in den unendlichen Weiten ihrer Räume fertiggestellt wurden. 
    Im wunderbaren Bali Kino werden diese brandneuen Werke das Publikum mit in ihr Unterbewusstsein nehmen, in dem das Geschwätz Alter Egos Rätsel aufgibt, Aufstände geprobt und schmerzhafte Blicke...

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    Die Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel lädt zum 24. Mal in den Kosmos der bewegten Einzelbilder ein, die im letzten Jahr in den unendlichen Weiten ihrer Räume fertiggestellt wurden. 

    Im wunderbaren Bali Kino werden diese brandneuen Werke das Publikum mit in ihr Unterbewusstsein nehmen, in dem das Geschwätz Alter Egos Rätsel aufgibt, Aufstände geprobt und schmerzhafte Blicke ausgetauscht werden. Und unter allem liegt der Beat.

    Eröffnung 7. Februar um 20:00 Uhr mit den Filmschaffenden
    Weitere Vorstellungen: 8. und 9. Februar, jeweils um 22:15 Uhr
    Bali Kino Kassel

    Tickets gibt es auf der Webseite.

    Media Showroom Night des Studiengangs MCP der Hochschule RheinMain

    Nach einer dreijährigen Pause kann der Studiengang Media: Conception & Production der Hochschule RheinMain wieder eine Media Showroom Night veranstalten, um einen Einblick in die kreative Arbeit der Studierenden zu ermöglichen. Dazu lädt sie herzlich ein.

    Die Media Showroom Night findet am 16. Februar 2024 statt.
    Einlass: 19:00 Uhr
    Adresse: Unter den Eichen 5, Gebäude B, Raum 002

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    Nach einer dreijährigen Pause kann der Studiengang Media: Conception & Production der Hochschule RheinMain wieder eine Media Showroom Night veranstalten, um einen Einblick in die kreative Arbeit der Studierenden zu ermöglichen. Dazu lädt sie herzlich ein.

    Die Media Showroom Night findet am 16. Februar 2024 statt.
    Einlass: 19:00 Uhr
    Adresse: Unter den Eichen 5, Gebäude B, Raum 002

    Unter dem Dachthema „MCPeople“ kreierten die Studierenden des vierten Semesters Projekte in den Straßen von Paris und werden die Besucher*innen an diesem Abend in die bezaubernde Welt von Paris entführen.

    Freuen kann man sich auf einen Film über die renommierte Filmhochschule „EICAR Paris“, einen Animationsfilm mit Titel„SPARK“, der die pulsierende Energie der Stadt einfängt und weitere spannende Projekte und praktische Abschlussarbeiten, die die Studierenden im Wintersemester kreiert haben. Zum Abschluss der Veranstaltung werden die drei beliebtesten Projekte gewählt und mit einem Preis geehrt.

    Zur besseren Planung wird um eine Voranmeldung unter folgendem Link gebeten: https://bit.ly/media-showroom-night

    Neue Führung für das Hessische Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur (HMWK)

    Das Hessische Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) hat eine neue Führung. Timon Gremmels hat am Freitag, 19. Januar 2024, die Amtsgeschäfte als Staatsminister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur übernommen, Christoph Degen als Staatssekretär. Am Donnerstag, 18. Januar, hatten sie ihre Ernennungsurkunde von Ministerpräsident Boris Rhein erhalten.
    Gremmels...

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    Das Hessische Ministerium für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) hat eine neue Führung. Timon Gremmels hat am Freitag, 19. Januar 2024, die Amtsgeschäfte als Staatsminister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur übernommen, Christoph Degen als Staatssekretär. Am Donnerstag, 18. Januar, hatten sie ihre Ernennungsurkunde von Ministerpräsident Boris Rhein erhalten.

    Gremmels und Degen treten somit die Nachfolge von Angela Dorn und Ayse Asar an. Im Rahmen der feierlichen Amtsübergabe dankten beide ihren Vorgängerinnen: „Die vergangenen fünf Jahre waren geprägt von nie dagewesenen Krisen – unter solchen Bedingungen Wissenschaft, Kunst und Kultur zu gestalten, war eine große Herausforderung. Wir bedanken uns bei Angela Dorn und Ayse Asar für ihren engagierten Einsatz“, so Minister Gremmels.

    Während der Amtsübergabe stellte sich die neue Hausspitze auch der Belegschaft des Ministeriums vor. Dabei unterstrichen Timon Gremmels und Christoph Degen die Wichtigkeit und Bandbreite der Themen, für die sie nun zuständig sind. Sie betonten unter anderem, dass durch Wissenschaft und Kunst eine direkte Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen möglich sei. Durch politisches Handeln könnten – im Idealfall – konkrete Lösungen schnell erarbeitet und somit für die Menschen in Hessen greifbar gemacht werden.

    Die vollständige Pressemitteilung gibt es auf der Webseite.

    Foto: Katrina Friese

    Film, Wettbewerb

    Call for Entries: Animationsfilmwerkschau 2024

    Die AG Animationsfilm, lädt herzlich ein, mit fertigen Projekten an der ersten Werkschau der AG Animationsfilm beim ZDF teilzunehmen.

    "Animated Futures" findet am 30. Januar 2024 von 10-15 Uhr in Mainz beim ZDF statt.
    Die Veranstalter wollen mit der Werkschau die Vielfalt des Animationsfilmschaffens im Nachwuchsbereich in Deutschland präsentieren und damit die Wahrnehmung und das Bewusstsein...

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    Die AG Animationsfilm, lädt herzlich ein, mit fertigen Projekten an der ersten Werkschau der AG Animationsfilm beim ZDF teilzunehmen.

    "Animated Futures" findet am 30. Januar 2024 von 10-15 Uhr in Mainz beim ZDF statt.
    Die Veranstalter wollen mit der Werkschau die Vielfalt des Animationsfilmschaffens im Nachwuchsbereich in Deutschland präsentieren und damit die Wahrnehmung und das Bewusstsein für neue Filmstile und Handschriften stärken. Die Veranstaltung soll Gelegenheit geben, auch über unterschiedliche Einsatzgebiete von Animation nachzudenken.

    Geladen sind Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Redaktionen des ZDF, Gäste aus wichtigen Medieninstitutionen und Vertreter*innen der (Nachwuchs-) Animationsbranche aus Deutschland.  Es ist eine Netzwerkveranstaltung, bei der es wichtig ist, miteinander ins Gespräch zu kommen.

    Für die Präsentation ist es wichtig, die Bandbreite der Animationslandschaft abzudecken. Die Veranstalter setzen nicht auf Firmengröße oder Produktionsvolumen, Filmschaffende aller Art sind willkommen. Wichtig ist ihnen vor allem, unterschiedliche Projekte und unterschiedliche Umsetzungen von Animation zu präsentieren. Für die Anmeldung ist dabei vorausgesetzt, dass die Person, die den Film anmeldet, auch Hersteller*in bzw. Rechteinhaber ist, damit die teilnehmenden ZDF-Redakteure auch einen direkten Ansprechpartner haben.

    Als Nachwuchs gilt in der Regel der 1. bis 3. Animationsfilm oder das Projekt nach dem Abschluss. Wichtig ist nur, dass die Rechte geklärt sind. Es sollten möglichst Projekte sein, die nicht älter als 5 Jahre sind.

    Es wird darum gebeten, den Aufruf auch an alle anderem aus dem Animationsnachwuchs weiter zu geben.
    Bei Interesse oder Fragen einfach eine e-mail an adina.stampa@ag-animationsfilm.de schicken, mit einem kleinen Anschreiben, warum ihr gern bei der Werkschau dabei sein möchtet, und welche Filme ihr vorstellen wollt. Ansprechpartnerinnen sind Annegret Richter und Adina Stampa.

    Film, Wettbewerb

    Call for Entries: Türkisches Filmfestival Frankfurt

    Das Ziel des binationalen studentischen Kurzfilmwettbewerbs im Rahmen des 24. Türkische Filmfestivals Frankfurt ist es u.a. Studierende der Theater-, Medien- und Filmwissenschaften an türkischen und deutschen Universitäten zu unterstützen, ihre Kreativität zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Arbeiten präsentieren können.
    Der Wettbewerb ist nur für...

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    Das Ziel des binationalen studentischen Kurzfilmwettbewerbs im Rahmen des 24. Türkische Filmfestivals Frankfurt ist es u.a. Studierende der Theater-, Medien- und Filmwissenschaften an türkischen und deutschen Universitäten zu unterstützen, ihre Kreativität zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, auf der sie ihre Arbeiten präsentieren können.

    Der Wettbewerb ist nur für immatrikulierte Studierende (Bachelor/Master) einer Akademie/Fachhochschule/Hochschule mit dem Fachbereich Filmwissenschaften und Promovierende aus Deutschland und der Türkei offen. Ein Immatrikulationsnachweis des teilnehmenden Regisseurs ist notwendig. 

    Die Gewinner*innen des Kurzfilmwettbewerbs aus Deutschland und der Türkei werden als Gast im Zeitraum des 24. Türkischen Filmfestivals in Frankfurt empfangen. Reise- und Aufenthaltskosten werden von der Festivalorganisation übernommen. Zusätzlich werden die Gewinner des Kurzfilmwettbewerbs eine Woche lang als Gast im Land des jeweils Anderen willkommen geheißen.

    Die ersten 5 Kurzfilme werden im Rahmen des Türkischen Filmfestival Frankfurts dem Publikum auf der Kinoleinwand präsentiert.

    Die Deadline zur Teilnahme wurde bis zum 22. Dezember verlängert. Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

    Wettbewerb

    Ausschreibung für Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2024 gestartet

    Hessische Hochschulen können bis 9. Februar besondere Lehrveranstaltungen einreichen / 115.000 Euro Preisgeld
    Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sucht auch im kommenden Jahr nach den besten Lehrkonzepten und schreibt für 2024 wieder den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre aus. Vergeben werden insgesamt 115.000 Euro Preisgeld. Alle Studierenden, Lehrenden und...

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    Hessische Hochschulen können bis 9. Februar besondere Lehrveranstaltungen einreichen / 115.000 Euro Preisgeld

    Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst sucht auch im kommenden Jahr nach den besten Lehrkonzepten und schreibt für 2024 wieder den Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre aus. Vergeben werden insgesamt 115.000 Euro Preisgeld. Alle Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der staatlichen und nichtstaatlichen Hochschulen in Hessen können Lehrveranstaltungen an ihrer Hochschule vorschlagen.

     „Herausragende Lehre begeistert Studierende, motiviert sie und entfacht bei ihnen Interesse und Leidenschaft für die Wissenschaft“, so Wissenschaftsministerin Angela Dorn. „Die ausgezeichneten Lehrprojekte haben in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, die Lernenden aktiv einzubinden und die Inhalte für sie optimal greifbar zu machen. Auch für die nächste Ausgabe unseres Hochschullehrpreises freue ich mich auf viele spannende Einsendungen. Der Hessische Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre 2024 soll wieder ein starkes und bundesweit viel beachtetes Signal für die Bedeutung der Qualität in der Hochschullehre in Hessen setzen.“ 


    Vier Preise in zwei Kategorien werden ausgeschrieben: 

    Für den Lehrpreis können sich Personen oder Arbeitsgruppen bewerben, entweder mit einer bewährten, erfolgreichen Lehrveranstaltung oder mit einer digitalen Lehr- und Lernform, zu der auch hybride Lehrformate zählen. 

    Als dritte Möglichkeit in dieser Kategorie können Lehrveranstaltungen ausgezeichnet werden, die Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern. Die Jury kann jeweils einen Lehrpreis in Höhe von maximal 60.000 Euro, 30.000 Euro und 15.000 Euro vergeben. Dabei ist der erste Lehrpreis die deutschlandweit großzügigste Kategorie eines Landespreises für herausragende und innovative Leistungen in Lehre, Prüfung, Beratung und Betreuung an Hochschulen. 

    Der mit 10.000 Euro dotierte Preis der zweiten Kategorie richtet sich an studentische Initiativen, die sich mit einem in der Praxis bewährten Projekt bewerben können. Informationen über das jeweilige Verfahren an den Hochschulen finden sich auf deren Internetseiten. Die Hochschulleitungen können jeweils bis zu fünf Vorschläge einsenden. 

    Einsendeschluss ist der 9. Februar 2024

    Eine Jury aus Studierenden, Lehrenden sowie einer Vertreterin des Ministeriums prüft die Anträge. Anschließend besucht sie ausgewählte Lehrveranstaltungen oder nimmt online daran teil, um eine endgültige Entscheidung zu treffen. Die Preisverleihung ist für Herbst 2024 geplant. 

    Weitere Informationen gibt es auf www.hochschullehrpreis.hessen.de

    Bye bye und hello hFMA!

    Zu Ende November 2023 verabschiedet sich Anja Henningsmeyer als Geschäftsführerin der hFMA. 
    Henningsmeyer trat ihre Tätigkeit im August 2008 an, nach Gründung der hFMA im Herbst 2007. Unter ihrer Koordination konsolidierte sich die hFMA bald schon zu einem vielfältig kooperierenden, produktiven Medien-Netzwerk der beteiligten hessischen Hochschulen. 
    „Über 15 Jahre lang hat Anja...

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    Zu Ende November 2023 verabschiedet sich Anja Henningsmeyer als Geschäftsführerin der hFMA. 

    Henningsmeyer trat ihre Tätigkeit im August 2008 an, nach Gründung der hFMA im Herbst 2007. Unter ihrer Koordination konsolidierte sich die hFMA bald schon zu einem vielfältig kooperierenden, produktiven Medien-Netzwerk der beteiligten hessischen Hochschulen. 

    „Über 15 Jahre lang hat Anja Henningsmeyer mit großer Zuverlässigkeit, viel menschlicher Umsicht und immensem Sachverstand unser Netzwerk mit geknüpft und engagiert zusammengehalten. Dafür gebührt ihr großer Respekt und unser aller herzlicher Dank.“, würdigt Prof. Sabine Breitsameter, Präsidiumsmitglied der hFMA, das Tun der Medienfrau und erfahrenen Kommunikationsexpertin.

    "15 Jahre Geschäftsführung der hFMA waren 15 spannende Jahre, in denen ich viel über hochschulübergreifende Aushandlungs-, Führungs- und Kooperationsprozesse lernen konnte. Ich danke allen Vorstandsmitgliedern der hFMA und den vielen Kooperationspartner:innen für ihr Vertrauen in der Zusammenarbeit und freue mich, wenn das lebendige Netzwerk der hFMA sich mit wandelnden Projekten immer wieder in wechselnder Form zusammenfindet und nach außen wirkt.", sagt Anja Henningsmeyer, die sich nun neuen Herausforderungen als Kommunikationstrainerin widmet. 


    Die kommissarische Geschäftsführung der hFMA übernimmt zum 1. Dezember hFMA-Mitarbeiterin Lara Nahrwold.

    Lara Nahrwold studierte Kunst-Medien-kulturelle Bildung (B.A.) und Kunstgeschichte (M.A.). Sie war in verschiedenen Institutionen in der Bildung und Vermittlung von zeitgenössischer Kunst und als Kunstvermittlerin für Medien und Fotografie tätig.

    "Ich freue mich auf die Herausforderungen meiner neuen Rolle und bin gespannt auf die weitere Transformation der hessischen Film- und Medienakademie. Die Vernetzung von Film-und Medienstudierenden in Hessen ist für mich sehr wichtig. Die Studierenden stellen sich oftmals ähnliche Fragen und müssen mit vergleichbaren Schwierigkeiten umgehen. Aus diesem Grund möchte ich hochschulübergreifende Projekte weiter ausbauen und Synergien nutzen, um die individuellen beruflichen Perspektiven zu fördern.", sagt Nahrwold mit Blick auf ihre neue Tätigkeit.

    Gewinner des Hessischen Film- und Kinopreises 2023

    Bei der Verleihung des 34. Hessischen Film- und Kinopreises wurden am 20. Oktober 2023 in der Alten Oper Frankfurt die Preise in der Kategorie Hochschulabschlussfilm an Emiliano Proietti (Hochschule RheinMain) für "Work in Transition", in der Kategorie Spielfilm an Prof. Bettina Blümner (Hochschule Darmstadt) für "Vamos A La Playa" und der Newcomerpreis an Behrooz Karamizade (Alumnus...

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    Bei der Verleihung des 34. Hessischen Film- und Kinopreises wurden am 20. Oktober 2023 in der Alten Oper Frankfurt die Preise in der Kategorie Hochschulabschlussfilm an Emiliano Proietti (Hochschule RheinMain) für "Work in Transition", in der Kategorie Spielfilm an Prof. Bettina Blümner (Hochschule Darmstadt) für "Vamos A La Playa" und der Newcomerpreis an Behrooz Karamizade (Alumnus Kunsthochschule Kassel) vergeben.

    Der Preis für den besten Kurzfilm erhielt Mario Pfeifer für "Zelle 5 - Eine Rekonstruktion", als bester Dokumentarfilm wurde "Einzeltäter Teil 3: Hanau" von Julian Vogel ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Drehbuch wurde an Oliver Hardt für "Jumoke" vergeben.

    Schauspielerin Alexandra Maria Lara erhielt den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten; Kino-Hauptpreisträger sind das Mal seh’n-Kino in Frankfurt, der Filmladen Kassel und das Traumstern Kino in Lich. Weitere neun nicht gewerbliche und neun gewerbliche Kinos wurden ausgezeichnet, zwei weitere erhielten Anerkennungen. Dem Dokumentarfilm "Das Kino sind wir" von Livia Theuer verlieh die Jury einen Sonderpreis.

    Den Schauspieler*innenpreis des Hessischen Rundfunks erhielten Petra Schmidt-Schaller in der Kategorie Hauptrolle und Brigitte Hobmeier in der Kategorie Nebenrolle. An "Was man von hier aus sehen kann" vergab der Hessische Rundfunk einen Ensemblepreis.


    © kunst.hessen.de


    Den mit 7500 Euro dotierten Newcomerpreis erhielt Behrooz Karamizade, Alumnus der Kunsthochschule Kassel:

    „Behrooz Karamizade ist 1978 geboren und entspricht damit vielleicht nicht dem Bild eines typischen Newcomers. Aber es geht bei dem Preis nicht unbedingt um junge Menschen, sondern um solche, die gerade ankommen in der Hessischen Film- und Medienbranche. Es geht um Innovation, Potenzial und Talent. All das verkörpert Behrooz Karamizade, der gerade seinen ersten Langfilm „Leere Netze“ vorgelegt hat. Diese Auszeichnung soll ihn dabei unterstützen, Fuß zu fassen und sichtbar zu werden“, begründet Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn ihre Entscheidung.

    Preisträger "Newcomerpreis" Behrooz Karamizade mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Laudator Thomas Mauch (Foto: Robert Schittko)

    Die Nominierten für den mit 7000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Hochschulabschlussfilm waren:

    Ausgezeichnet wurde "Work in Transition" von Emiliano Proietti (Hochschule RheinMain) mit folgender Jurybegründung:

    "Der Filmemacher setzt selbstbewusst und sensibel zugleich seinen Blick auf ein wichtiges Thema unserer Zeit: Wie möchten wir in Zukunft leben? Was bedeutet Arbeit im Privaten und für die Gesellschaft? Die Erzählweise drängt sich dabei nie auf und schafft es, über eine kluge Auswahl an persönlichen Geschichten – unter anderem seine eigenen – etwas Größeres zu erfassen. Mit ungewöhnlichen Intervieweinstellungen und dem Blick fürs Detail bringt der Filmemacher die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Schmunzeln und zum Nachdenken."

    Preisträger "Bester Hochschulabschlussfilm" Emiliano Proietti mit Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien Anna Schoeppe (Foto: Robert Schittko)

    Für den mit 18000 Euro dotierten Preis für den besten Spielfilm waren nominiert:

    Ausgezeichnet wurde "Vamos A La Playa" von Prof. Bettina Blümner (Hochschule Darmstadt) mit folgender Jurybegründung:

    "Die Filmemacherin Bettina Blümner, bekannt durch "Prinzessinnenbad", entwirft in ihrem Spielfilm "Vamos A La Playa" erneut ein vielschichtiges Generationenporträt. Anhand einer Gruppe Twenty-Somethings (Leonard Scheicher, Victoria Schulz, Maya Unger) erzählt sie von der Suche nach einem verschollenen Freund auf Kuba. Der Film zeigt vignettenhaft, wie die unterschiedlichen Protagonistinnen und Protagonisten mit den transkulturellen Kontakten umgehen, und verdeutlich immer wieder auf kritische Weise, wie sich deren eurozentrische Perspektive in dem lateinamerikanischen Land auswirkt. Dabei mischt der Film narrative und semidokumentarische Momente, illustriert das Geschehen mit subjektiven Videoblogszenen und bietet keine eindeutigen Antworten auf komplexe interkulturelle Fragen."

    Preisträgerin "Bester Spielfilm" Prof. Bettina Blümner (Foto: Robert Schittko)

    Für den mit 7000 Euro dotierten Preis für den besten Kurzfilm waren nominiert:

    Ausgezeichnet wurde "Zelle 5 - Eine Rekonstruktion" von Mario Pfeifer mit folgender Jurybegründung:

    ",Zelle 5' erzählt eine erschütternde Abfolge von Ereignissen, die die Zuschauerinnen und Zuschauer tief in die Umstände eines Todesfalls in den Räumen einer Polizeistation hineinzieht. Durch die Anwendung einer forensischen Rekonstruktion nimmt ZELLE 5 das Publikum gekonnt mit auf Spurensuche innerhalb dieser alptraumhaften Geschehnisse, Moment für Moment. ,Zelle 5' nimmt eine unvoreingenommene Haltung ein und präsentiert die Ereignisse ohne moralische Vorurteile. Dieser Ansatz ermöglicht es, dass der Nachhall des Schocks weit über die unmittelbare Handlung hinausgeht und Aufmerksamkeit auf das Gespenst des strukturellen Rassismus wirft, der seine Wurzeln tief in der Gesellschaft hat."

    Für den mit 7000 Euro dotierten Preis für das beste Drehbuch waren nominiert:

    Ausgezeichnet wurde "Jumoke" von Oliver Hardt mit folgender Jurybegründung:

    "Eine Stadt – zwei Welten. Hier der deutsche Banker Eddy, da die geflüchtete Nigerianerin Jumoke, die zur Prostitution gezwungen wird. Aus einer zufälligen Begegnung entwickelt sich eine Art Liebesbeziehung – mit offenem Ende. Was im ersten Moment wie eine altbekannte Geschichte klingt, wird im Drehbuch ,Jumoke' so überzeugend, genau und spannend erzählt, dass einen das überraschende Ende zugleich emotional erschüttert und gedanklich inspiriert. Regional verortet, aber mit globaler Dimension erzählt der Autor diese sehr besondere Liebesgeschichte zweier Einzelgänger."

    Für den mit 18000 Euro dotierten Preis für den besten Dokumentarfilm waren nominiert:

    Ausgezeichnet wurde "Einzeltäter Teil 3: Hanau" von Julian Vogel mit folgender Jurybegründung:

    "Julian Vogel zeigt in seinem Film das Leben der Opfer und Hinterbliebenen des rechtsextremistischen Terroranschlags von 2020 in der Hanauer Neustadt. Er zeigt, ohne zu kommentieren, lässt die Betroffenen sprechen, zeigt ihre Anstrengung, trotz allem weiterzumachen. Julian Vogel zeigt Stillstand, wortwörtlich. Er lässt Wut und Verzweiflung spüren. Die Bilder sind quälend, weil sie das Leben auf Pause erlebbar machen. Vogel gibt den Opfern und Hinterbliebenen Raum und Zeit, lässt teilhaben an der Trauer um den Sohn, den Bruder, aber auch an den schönen Erinnerungen an den besten Freund. Und er offenbart auch die eigene Hilflosigkeit des Filmemachers gegenüber Schmerz, Wut und Verzweiflung. Sie verschwinden nicht einfach, sie bleiben -– für immer."


    Das Nominierungsgeld in den Kategorien Kurzfilm, Hochschulabschlussfilm und Drehbuch beträgt jeweils 1000 Euro; in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm jeweils 4000 Euro.

    Alle Informationen gibt es auf der Webseite.